Natalja kam gewaltig

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Natalja kam gewaltig

Natalja kam gewaltig

Peter Hu

Die pfenniggroßen Nippelbeulen standen weit auseinander. Sie übernahm den Lenker, und er spendierte ein überzähliges Frühstücksbrett, um eine festere Stütze zu gewährleisten. Nochmahls bedankte sich die Hellblonde artig. Sie hatte ein schönes, offenes Gesicht, braune Augen und einige Sommersprossen um die feine Stupsnase. Doch auch wenn blond, sie hatte so überhaupt nichts tussiartiges an sich. Schon der burschikose Kurzhaarschnitt machte sie irgendwie interessanter.
„Natalia“, reichte sie ihm kumpelhaft die Hand. Für ihr Figürchen hatte sie einen beachtlich festen Händedruck.
„Fred“, gab er etwas verdattert zurück. „Fred Mustermann“ (alle in diesem Roman verwandten Namen sind frei erfunden – Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind also rein zufällig). Fred hatte wohl etwas zu lange ihr Gesicht studiert. Aber auch ihre Figur gefiel ihm von Kopf bis Fuß. Ihre langen Beine steckten noch in hellen Lederjeans, ließen aber keinen Zweifel an ihrer Perfektion; genau wie der kleine, gleichwohl sehr weiblich geformte Hintern. Zu seiner Verblüffung dauerte es keine drei Minuten, bis er sich von den nackten Qualitäten des Geschätzten überzeugen konnte.
„Ich brauch sofort ne Abkühlung. Zeigst du mir den Strand?“, fuhr sie alsgleich fort, als sie sich auch schon aus den Cowboystiefeln pellte. Die Jeans folgten auf den Fuß. Sie nestelte am Gepäck herum, und bat, es in seinem Bus zu verschließen. Der winzige, weiße Tangabikinislip hypnotisierte Fred geradezu, als sie den Seesack durch die Seitentür verstaute. Genauer gesagt, das sonnenverwöhnte Fleisch, dass ihn umgab. Diese Arschbäckchen waren wirklich ne Augenweide; wenngleich die rechte Backe einen kleinen Schmiss aufwies. Genau wie die nahezu perfekten Beine; nahezu perfekt, weil sie gleich eine Gruppe von dünnen Narben auf der Außenseite des rechten Oberschenkels vorwies. Unfallnarben, wie er vermutete. Entstellend wirkten sie aber nicht. Der Chirurg hatte Meisterarbeit geleistet. Manche Girls lassen sich an dieser oder jener Stelle tätowieren. Natalia trug halt ein paar helle Gewebslinien auf der sonnenverwöhnten Haut. Ein normal kurzer Minirock würde diese Spuren bereits verbergen. Doch in den nächsten Wochen sollte Fred erfahren, dass ihr überhaupt nichts daran lag. Sie bevorzugte die ganz kurzen…
„Wie weit ist es bis zum Strand?“ …erkundigte sie sich im Auftauchen, und glitt in schlichte Badelatschen.
„Etwa zwei Kilometer“, schätzte der Camper.
„Dann nehmen wir deinen roten Feuerstuhl“, entschied sie selbstbewusst. „Meine plumpe Gummikuh ist ziemlich müde von der langen Reise. Außerdem kann mein Arsch die breite Sitzbank nicht mehr sehen…“

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