Naughty Nadia – Wie alles begann

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Naughty Nadia – Wie alles begann

Naughty Nadia – Wie alles begann

Alina Soleil

Und keiner von uns hatte an Papiertücher oder Ähnliches gedacht. Am allerschlimmsten aber war, dass wir die Bergstation schon sehen konnten (das heißt, ich konnte sie sehen, Nadia hatte die Augen ja noch geschlossen, weil Sperma darin ziemlich übel brennt). Schnell zog ich die Hose hoch und verstaute meinen zum Glück bereits zusammengeschrumpelten Pimmel, bevor die Gondel über die letzte Umlenkrolle Richtung Stationshäuschen rumpelte. Panisch durchkramte ich meine Taschen, fand zwei unbenutzte Tempotaschentücher und drückte sie Nadia in die suchende Hand. Es gelang ihr gerade so, die gröbsten Spuren aus dem Gesicht zu wischen, als die Tür aufging und wir aussteigen mussten.

Da wir Tickets mit Rückfahrkarte gekauft hatten, stellten wir uns sofort wieder für die Fahrt ins Tal an. Wir nahmen gleich die erste leere Kabine, doch kurz bevor sich die Türen schlossen, stieg noch ein älteres Pärchen zu uns ein und setzte sich uns gegenüber. Ich habe keine Ahnung, ob die beiden richtig deuten konnten, was sie vor sich sahen, aber irgendetwas schienen sie zu ahnen. Verstohlen schauten sie abwechselnd mich und meine Liebste an, die immer noch Spermaspuren auf Helm und Kleidern hatte. Vielleicht waren sie aber auch nur darüber verwundert, dass wir in voller Ski-Montour vor ihnen saßen, aber keine Skier dabei hatten. Wie auch immer, wir waren froh, als wir die acht Minuten Fahrt ins Tal hinter uns hatten – sie fühlten sich wie eine Ewigkeit an.

Unten angekommen, fuhren wir sofort nach St. Moritz zurück, gaben unser Equipment im Intersport ab und machten uns auf die Suche nach einem netten Café. Aber dann fing es so heftig an zu schneien, dass wir’s uns anders überlegten und uns lieber gleich mit dem Bus in Richtung Campingplatz auf den Weg machten, bevor die Straßen zu rutschig wurden. Es begann außerdem schon zu dämmern und wurde insgesamt sehr ungemütlich. Mir graute vor einer weiteren kalten Nacht im Bus. Aber Nadia hatte mal wieder die richtige Idee zur richtigen Zeit. „Lass uns einfach weiterfahren“, sagte sie. Wir würden in weniger als zwei Stunden in Österreich sein und dort ganz bestimmt eine günstige, kuschelige Pension finden.

Tatsächlich fanden wir eine preiswerte, nette Übernachtungsmöglichkeit in einem unscheinbaren Gasthof, ein paar Kilometer abseits unserer Route. Sex hatten wir an dem Abend keinen mehr. Die noch fehlenden Bettszenen drehten wir in der darauffolgenden Nacht im NH Collection in Prag, und zwei Tage später luden wir den fertig geschnittenen Vlog auf Onlyfans hoch. Ich muss sagen, es ist ein ziemlich gutes Video geworden. Und es hat uns eine Menge Kohle eingebracht. Wir machten innerhalb von 2 Monaten mehr als 10.000 Dollar. Die Post ging dann so richtig mit dem zweiten Vlog ab. Den filmten wir übrigens in Paris, mit ziemlich riskanten Drehs und viel Sex in der Öffentlichkeit. Doch davon erzähle ich euch ein andermal.

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