Nebenan

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Nebenan

Nebenan

Paul Magallas

Die Wärme zog seine Finger an, die den Eingang suchten. Er staunte nicht schlecht, wie nass sie dort war. Er suchte ihre Perle. Täuschte er sich, oder was da eben ein unterdrückter Seufzer? Er rieb die Perle und rutschte weiter, um zwischen die Lippen zu gelangen. Feucht, heiß öffnete sich ihm diese Region. Er hatte das Gefühl, erwartet zu werden. So schob er den Finger vor und einfach in die Tiefe ihrer Grotte. Die Seufzer nahmen zu.
Was tun wir denn da? Schoss es ihm durch den Kopf, wir sind doch nicht allein im Raum! Wie zur Bestätigung schlappte wieder jemand am Fußende der Betten vorbei Richtung Toilette. Das unterbrach seine Erkundung nur kurz. Inzwischen erforschte er mit beiden Händen: Die eine die Vorderseite, die andere vergnügte sich auf der Kugel ihres Hintern, wanderte in der Spalte auf und ab und suchte nach ihrem Hintereingang. Das ging gefühlt minutenlang.
Er erschrak nicht schlecht, als sich Elke mit einem Ruck umdrehte und leicht aufrichtete. Absolut wach schaute sie ihm in die Augen – sagte aber nichts. Verdattert rief er alle Finger zurück. Es blieb still. Er verzog sich auf sein Bett und ließ den Vorhang zwischen ihnen wieder herunterfallen.

‚Mann, auch zu blöd!‘, dachte er bei sich. Doch der Ärger wich den angenehmen Gefühlen, als er sich die Schritte seines Ausflugs noch einmal vergegenwärtigte. Jeden einzelnen Schritt genoss er in Zeitlupe. Die Freude wurde inzwischen auch unverkennbar von seinem Kleinen geteilt, dem es allmählich zu eng in der Hose wurde.
Er schob seine Hose zur Seite und ließ einen strammen Schwanz in die Nacht schnellen. Dann schloss er die Augen wieder und überließ sich seinen detailversessenen Erinnerungen.

Er war so versunken, dass er verzögert mitbekam, dass es an anderer Stelle Leben gab: Eine große, schlanke Gestalt huschte zu seinem Bett, schob den Schlafsack zur Seite und kuschelte sich an ihn. Das war doch, tatsächlich Elke, die nackte Elke. Er spürte wie sie sich in voller Länge an ihn drückte. Ihre Hände fuhren seinem Körper entlang. Zielsicher griff sie nach dem Schwanz und begann ihn zu verwöhnen. Sie schob ihr Gesicht in Richtung seines und fing an, ihn mit ihren Küssen beinahe aufzuessen. Da war jemand aber richtig scharf und in Fahrt. Das blieb nicht unbeantwortet. Dann schwang sie sich mit einer energischen Bewegung auf ihn. Mit flinken Fingern beförderte sie den Strammen in ihre Grotte und begann ihn zu melken. Ihre Muskeln wussten, was es dazu braucht. Ihr Becken verstärkte die Reibung durch rhythmische Bewegungen. Inzwischen gaben beide Geräusche von sich, die sie nur mühsam zurückhalten konnten. Das Gefühl von Heimlichkeit feuerte sie aber erst weiter an. Es wurde ein leidenschaftlicher, aber kurzer Ritt, dessen Höhepunkt sie beide beglückte.  Er ließ seinen Schwanz in Ruhe aus ihr gleiten. Sie blieb noch eine ganz Weile body to body auf ihm. Die Küsse ebbten ab. Dann glitt sie von ihm herunter, um sich wieder neben ihn zu legen.

„Du bist mir einer. Tagsüber schaust du unschuldig und gibst dich zurückhaltend. Aber wenn’s dunkel wird, traust du dich was! Danke!!“ Dabei gab sie ihm einen langen Kuss. „Und jetzt wird wieder geschlafen. Wir müssen doch morgen wieder fit sein“. Dabei drehte sie sich um und schmiegte ihre Hinterseite an ihn. So schliefen sie ein.

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