Nele

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Nele bemühte sich die Bänder zu entwirren die ihr Oberteil verschließen sollten, was ihr schließlich auch gelang.
Ich hätte ihr gerne die Arbeit abgenommen, doch darauf muss ich wohl noch etwas warten.
„Guten Morgen Lewin!“, sagte sie, kam auf mich zu und begrüßte mich mit Küsschen rechts und links auf die Wange. „Du bist aber pünktlich! Ich muss aber noch etwas warten, bis mein Entlassungsbericht fertig ist.
„Entschuldige bitte mein Aussehen, leider hat das Kleid ein paar Blutflecke abbekommen.“ Sie hob ihre Schultern und deutete auf zwei Blutflecke, die ich noch gar nicht bemerkt hatte, da die abstrakten Ornamente des Kleides fast die gleiche Tönung hatten.
Ein etwas größerer Fleck prangte genau auf ihrer darunter verborgenen, linken Brust. Unwillkürlich hob ich die Hand und wollte darüber streicheln, besann mich dann aber und zog meine Hand wieder zurück.
„Du darfst mich gerne anfassen, wenn du möchtest. Ich habe vorgestern schon bemerkt, wie du mich angesehen hast. Ich glaube du warst sehr erregt!“
„War das so offensichtlich? Entschuldige bitte, aber du bist eine so unglaublich schöne Frau, so etwas sehe ich sonst nur in Zeitschriften, wie der Vogue oder ähnlichen Blättern.“ Etwas verlegen, weil es mir peinlich war. So ertappt, schaute ich zum Fenster.
„Würdest du mir bitte helfen?“
Ich schaute zu ihr und sie deutete mir an, dass sie mit ihrer lädierten Schulter ihren Reisverschluss auf dem Rücken, nicht zumachen konnte. Sie drehte mir den Rücken zu und ich sah den langen Spalt, den der offene Reisverschluss hinterlassen hatte. Vom Rand ihres Höschens bis zu ihrem schlanken Hals, sah ich nur nackte Haut.
Ich trat hinter sie und tastete mit zitternden Fingern nach dem Zipper. Langsam zog ich daran und berührte mit dem Rücken meines Zeigefingers ihre warme Haut. Im ersten Moment zuckte ich etwas zurück, erinnerte mich aber dann ihrer Worte, sie anfassen zu dürfen!

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Gedichte auf den Leib geschrieben