Nele

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Eine wundersame Erregung packte mich, als mein Finger ihren Rücken berührte und ich den Reisverschluss bis zu ihrem Nacken hochzog, ohne den Kontakt zu ihrer Haut zu verlieren. Noch nicht mal der Verschluss eines BH unterbrach diese Berührung, da sie keinen trug.
Nele hielt kurz die Luft an, atmete aber sofort weiter und ich hatte das Gefühl, dass sie meiner Berührung entgegenkam, indem sie ihr Kreuz etwas durchdrückte. Was von mir aber auch Einbildung sein konnte.
Sie drehte sich um und sah mich mit ihren braunen Augen an: „Danke, ich hätte das ohne deine Hilfe nie geschafft.“
Sie setzte sich auf das Bett und klopfte neben sich auf das Laken: „Komm setz dich zu mir, jetzt heißt es warten! Es kann etwas dauern, bis ich die Entlassungspapiere bekomme, die müssen ja erst mit der Visite fertig sein.“
Ein Gedanke schoss mir durch den Kopf: ‚Du hättest die Tür beim nächsten Patientenzimmer verriegeln sollen, damit du noch länger neben Nele sitzen kannst!‘, dachte ich.
„Was denkst du gerade, du siehst so nachdenklich aus?“, fragte Nele mich plötzlich.
Ich war geschockt, unmöglich konnte ich ihr sagen, was mir gerade durch den Kopf gegangen war. Doch dann nahm ich allen Mut zusammen und erzählte ihr von meinen Gedanken.
Nele lächelte und ihre makellose Gesichtshaut machte mir bewusst, dass ich eben ihren Rücken berühren durfte! Eine rundum perfekte Frau saß an meiner Seite und ich wagte es, ihr näher kommen zu wollen.
„So schlimm ist es?“, fragte sie und legte mir eine Hand an die Wange uns sah mich mitleidig an.
„Ich weiß es nicht, aber seit ich dich bei der Geburtstagsfeier meiner Mutters gesehen habe, gehst du mir nicht mehr aus dem Sinn. Dein wunderschönes Gesicht ist bei immer präsent, ich träume sogar von dir. Immer wieder schaue ich mir das Foto an, welches ich von dir gemacht habe. Es ist mein größter Schatz!“
„Zeigst du es mir mal?“
Ich konnte nur nicken, zu befangen war ich an der Seite dieser Frau.

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Gedichte auf den Leib geschrieben