Nele

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„Mam, ist alles nicht so schlimm. Der blöde Kerl hat mir die Vorfahrt genommen und ist mir in die Seite gefahren. Dabei bin ich mit dem Kopf gegen die Scheibe der Tür gedonnert und habe mir eine Platzwunde und eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Am meisten tut mir die Prellung an der Schulter weh, ist aber alles heil geblieben!“
Ich stand am Ende des Bettes und hörte der berauschenden Stimme zu. Den Inhalt ihrer Erzählung nahm ich nur unbewusst wahr, dazu war ich zu fasziniert von ihren Mundbewegungen. Zu gerne hätte ich diese Lippen geküsst, doch plötzlich ertappte ich mich dabei, dass ich sie unentwegt anstarrte. Dieses schmale Gesicht, wirkte auf dem weißen Kissenbezug noch durchscheinender und zerbrechlicher. Während sie sprach, schaute sie mich auf einmal an und ich fühlte mich ertappt, konnte mich aber nicht von diesen dunklen Augen lösen. Unsere Blickle verhakten sich und auch in ihrem Gesicht konnte ich Erstaunen lesen.
Als sie sich im Bett etwas aufrichtete, klaffte das Krankenhaushemd etwas auf und ich konnte die Ansätze ihrer kleinen Brüste sehen. Eine nie gekannte Erregung jagte durch meinen Körper. Mein Mund war auf einmal staubtrocken und ich musste schlucken, um meine Zunge wieder zu befeuchten.
Plötzlich hatte ich eine Idee, wie ich ihr näherkommen könnte. „Was ist eigentlich mit deinem Auto, ist es noch fahrbereit? Oder hat die Polizei es abschleppen lassen?“
Überrascht schaute mich Nele an: „Doch es ist wohl noch fahrbereit! Jedenfalls lief der Motor noch als ich ausstieg. Sogar die Tür ließ sich noch abschließen, nachdem die Polizisten den Wagen auf den Parkplatz geschoben hatten.“
„Soll ich dafür sorgen, dass dein Auto in die Werkstatt kommt und repariert wird?“, fragte ich.
Jetzt schaltete sich auch Neles Mutter ein: „Das ist aber eine nette Geste von dir, denn Nele braucht das Auto dringend für die Arbeit, da sie oft Nachtdienst hat und so spät in der Nacht mit der Bahn zu fahren, ist nicht ungefährlich. Sie wird oft von irgendwelchen Kerlen angemacht.“
„Hast du eine bestimmte Werkstatt, dann bringe ich den Wagen dort hin! Vielleicht kannst du anrufen und den Auftrag zur Reparatur erteilen!“
„Aber das kann ich doch von dir nicht verlangen?“, versuchte sie einzuwenden.
„Du verlangst es doch gar nicht, ich biete mich an und würde es gerne für dich machen. Umso eher ist dein Auto wieder in Ordnung und die Versicherung des Unfallgegners bezahlt den Schaden! Hast du einen Unfallbericht von der Polizei bekommen?“
„Nein noch nicht! Den wollte man mir zuschicken. Aber die Schuldfrage ist klar.“
„Hast du mal den Schlüssel und die Zulassung, dann kümmere ich mich darum, sobald ich deine Mutter Nachhause gefahren habe.“
Nele drehte sich zu ihrem Nachtschrank um und gewährte mir erneut einen tiefen Blick in ihr Dekolleté. Sie kramte in ihrer Handtasche und holte den Autoschlüssel und die Zulassung raus und hielt sie mir hin. Ich trat näher ans Bett, um die Sachen entgegenzunehmen, dabei durfte ich erneut einen Blick auf ihre Brüste erhaschen.

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