Laut, für alle hörbar, sagte ich: „Gute Frau, können wir hier morgen frühstücken?“
„Ja, ab 8.00 Uhr. Ich schreibe ihre Getränke auf die Rechnung.“ Dann ging sie wieder.
Ich stand auf. Kris folgte mir. Vielleicht konnten wir uns auch auf dem Zimmer noch Gedanken dazu machen.
Als wir ins Hotelzimmer kamen, hätte mir ein ruhiger Tagesausklang durchaus gereicht. Waschen, ein bisschen über das bisher Erfahrene sprechen, gemeinsam in den Schlafsack kuscheln.
Kris war da etwas anders drauf. Schon als wir die ausgetretenen, knarrenden Stiegen zum Obergeschoss erklommen, fasste sie mir von hinten zwischen die Beine. „Na, alles fit im Schritt“, gurrte sie munter.
„Schon, aber heute ist Ruhetag.“
„Aha!“ Mehr sagte sie nicht.
Im Zimmer begann sie, sich im Schein der beiden Öllampen, die das Zimmer in ein warmes Licht tauchten und ein bisschen über die Schäbigkeit der Bude hinwegtäuschten, in aller Ruhe bettfertig zu machen. Sie zuppelte an ihren Klamotten, bevor sie sie endlich ablegte, strich sie die Bluse über ihren Brüsten glatt, warum auch immer. Dann zog sie sich komplett aus, langsam … und immer in meiner Blickrichtung, und begann sich zu waschen. Ich dagegen hatte mich einfach ohne Jeans in Unterhose auf das Bett geworfen.
Tapfer ertrug sie das kalte Wasser. Bückte sich tief, um sogar die Füße mit dem Waschlappen zu bearbeiten. Und zeigte mir dabei – das kleine Flittchen – gründlich ihre Spalte.
Ich sagte nichts, versuchte keine Reaktion zu zeigen. Aber der kleine Rick, dieser Verräter, fing an, Blut zu stauen, was Kris natürlich nicht entging. Wäre ich mal rechtzeitig in den Schlafsack gekrochen!
Nun begann sie mit dem Waschlappen, die Möpse zu bearbeiten. Bald hätte man ihre Nippel als Wandhaken benutzen können, um ein Handtuch aufzuhängen. Ob wegen der Kälte oder ihrer ganz offensichtlichen Juckigkeit, blieb unklar.
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Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft
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