Neue Hoffnung

Hochhausromantik - Teil 4

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Neue Hoffnung

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Yupag Chinasky

Sie könnte auch Anzeigen für Hausbesuche aufgeben und vielleicht Telefonsex machen oder sich für Pornos fotografieren lassen. Das würde sie alles für sich, nein für ihn, für sie beide machen und das würde garantiert klappen, er müsse sie nur aus dieser bescheuerten Lage befreien.

Als sie merkte, dass bitten und betteln nichts half, fing sie an, ihn zu umschmeicheln, ihn zu umgarnen, sanft und gurrend auf ihn einzureden, wie nett er sei, wie attraktiv und dynamisch, ein richtiger Mann. Ja, ein Mann, den sie sich immer schon gewünscht hätte und den sie jetzt bräuchte, jetzt und hier. Keinen Kunden sondern einen richtigen Mann für das Leben. Sie streichelte seine Arme und dann, tatsächlich, er konnte es kaum fassen, kam sie mit ihrem Kopf dicht an seinen und küsste ihn. Sie küsste ihn richtig, wie es Verliebte machen, erst sanft auf die Lippen, dann saugte sie leicht an ihnen, dann zwängte sich ihre Zunge in seinen Mund. Dort drehte und wendete sie sich, fuhr rein und raus, rauf und runter. Naomi schnaufte und schmatzte dabei und schluckte Speichel, der sich in ihren Mündern verteilte, und saugte immer stärker und nahm sogar den intensiven Biergeschmack willig hin, obwohl sie den eigentlich gar nicht mochte. Er war ganz benommen von dieser neuen Erfahrung und mischte bei dem Spiel der Zungen eifrig mit. Es war Jahre, wenn nicht Jahrzehnte her, dass er so leidenschaftlich, so intensiv, so feucht, so erotisch geküsst worden war. Er musste an Jessi danken und an ihren Spruch „Kusse auf Mund, nicht gut.“. Was für ein Quatsch.

Nachdem sie sich ausgiebig geküsst hatten, stand Naomi auf und zog ganz selbstverständlich ihre Bluse aus, öffnete den Reißverschluss ihrer Jeans und streifte sie mit einiger Mühe über die prallen Hüften nach unten. Dann dreht sie ihm den Rücken zu und führte erneut das Arschgewackel vor, das ihn seinerzeit so aufgeregt hatte.

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