Neue Mieterinnen

WG mit strengen Regeln - Teil 4

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Andreas

Sollten sie aber meinen, dass sie mir und Connie auf der Nase herumtanzen können, werden sie auf altmodische Weise bestraft. Natürlich nur, wenn sie damit einverstanden sind. Die Gesetzlage ist eindeutig und lässt nichts anderes zu. Sollte es nötig sein, müssen Grete und Mischa selbst die Erlaubnis erteilen, dass wir sie auf diese unkonventionelle Weise bestrafen. Soll ich noch mehr ins Detail gehen, oder weißt du nun genug?“ Lars schmunzelte sogar. Er dachte an seine Frau, die schon immer der Meinung war, dass er Grete zu sehr verwöhnt hatte. „Sandra wird nichts dagegen haben, wenn Grete unter Sitzbeschwerden leidet. Ich glaube, dass sie selbst manches Mal kurz davor war, ihre Tochter übers Knie zu legen!“ Damit war alles besprochen. Grete überhörte die Warnung ihres Vaters, der sie darauf hinwies, dass die Werners ein sehr konservatives Ehepaar seien. Grete interpretierte diese Aussage dahingehend, dass die Werners aus dem schwäbischen Raum stammten. „Auf der Alb ticken die Uhren anders, wenn es um den Hausputz geht!“ scherzten die jungen Frauen, als sie das Schild an der Tür hängen sahen. Wobei Grete und Mischa pflichtschuldig ihre Aufgabe erledigten. Das Putzen störte die Studentinnen wenig, da sie es als preiswertes Übel anschauten. „Ist doch günstiger, als wenn wir für einen Hausmeister-Service zahlen müssen.“, meinte Mischa lapidar. Sarina schien etwas enttäuscht, als sie die Neuen beim Treppenwischen beobachtete. Es wäre ihr nicht unrecht gewesen, wenn Grete und Mischa einen ersten Besuch über Connies oder Peters Schoß hätten antreten müssen. Vorerst blieb ihr diese Genugtuung verwehrt. So verblassten nach und nach selbst die farbenfrohesten Popos der betroffenen Mieterinnen. Sibel und Nadine hielten sich bedeckt, was ihnen nach dem ersten Povoll niemand verübeln konnte. Die älteren WG-Bewohnerinnen legten keinen Wert auf eine baldige Nacherziehung, was die Vermieter durchaus mit Stolz erfüllte. Franzi wartete auf ihr heiß ersehntes Päckchen, mit dem sie Peter verführen wollte, während Grete und Mischa sich langsam heimisch fühlten. Die vermeintliche Ruhe war trügerisch. Peter und Connie Werner spürten, dass etwas in der Luft lag. Das Ehepaar rechnete mit dem berühmten Sturm, der sich vielleicht schon langsam aufbaute. Die Vermieter spürten instinktiv, dass dieses Gefühl mit Gretes und Mischas Ankunft zusammenhing. Sie hofften beide, dass sie sich dabei irrten.

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