Katjas Körper gehorchte nur noch den rhythmischen Stößen Björns. Er schien Schlag auf Schlag seinen Pfahl in ihre Tiefen zu treiben; Katja antwortete jedes Mal mit unüberhörbarem Stöhnen. Mit kraftvollen Bewegungen versetzte Björn ihren Körper in immer schnellere Schwingungen, bis beide innehielten, Katja einen kreischenden Schrei ausstieß und Björn sich keuchend stöhnend über sie warf.
Wie ein Echo vernahm ich auch aus Marions Mund einen Seufzer. Ihr hochrotes Gesicht verriet höchste Anspannung, mehr noch: sexuelle Erregung. Ihre Haare hatte sie mit ihren Händen zerzaust und standen ab. Sie schaute mich mit einem sorgenvollen Blick an, der ihre Frage verriet, ob Katja ›das‹ mit ›offenem Paar‹ gemeint hatte.
Marion und ich blieben eine Weile auf der Terrasse reglos nebeneinander stehen, wie lange, weiß ich nicht mehr, bis Marion ihren Kopf hob und mich anblickte.
„Was ist?“, fragte ich sie.
Sie schluckte mehrmals errötend, biss sich auf ihre Unterlippe und schaute verlegen an mir vorbei ins Schlafzimmer der Nachbarn. Dann fragte sie stotternd: „Möchtest du auch zuschauen, wenn er mich ... “ Ich streichelte ihre Wange und umarmte sie schweigend.
Ich traf Katja am nächsten Tag auf der Terrasse mit einer Kamera in der Hand. „Die Damen vom Schwimmkurs wollen unbedingt ein Foto von Björn in diesem Männer-Body. Er zieht sich gerade um.“ Dann trat sie näher zu mir. „Das geht doch in Ordnung gestern Abend; das war doch kein Ärgernis, oder?“, erkundigte sie sich leise.
„Nein, ganz im Gegenteil“, erklärte ich verlegen, „es war sehr anregend.“ Sie gab mir einen Kuss, auch noch einen zweiten, als Björn in seinem Streifen-Body erschien. - „Wo soll ich mich für die Aufnahmen hinstellen?“ Katja zeigte auf einen sonnenbeschienenen Platz vor einem Strauch. Als sie Björn näher betrachtete, zögerte sie mit der ersten Aufnahme. „So wollen dich die Damen bestimmt nicht sehen. ‚Er‘ muss aufrecht stehen!
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