Neue Nachbarn

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Wulff Triebsch

Ich dachte an die Pfähle, die Björn wuchtig zwischen Marions Schenkel in den Boden hämmerte, und ich war mir bewusst, mit welchen Energien Katja beim Sex umgehen musste, wenn sie sich Björns Naturgewalten überließ. Ich nahm mir vor, Katja zu beweisen, dass auch ich über solche Kräfte verfügte, die sie wuchtig und schwungvoll zum Höhepunkt schleuderten.
Ich begann, mit ausholend weiten Stößen ihren Schoß aufzuwühlen, und spürte, dass sie meiner Arbeit keinen Widerstand entgegensetzte, wurde mutiger und steigerte mich, unaufhörlich stach tief in sie hinein und zog mich wieder zurück, bis ich Katjas Hände spürte, die mich aufhalten wollten. Doch meinen Ehrgeiz, ihr zu zeigen, dass ich es mit Björns Kräften aufnehmen konnte, konnte auch sie jetzt nicht mehr bremsen.
Ich kam mit einem keuchend lauten Stöhnen in Katjas Schoß, vermutlich allein, denn Katja streichelte mich sofort danach tröstend, wirkte aber irgendwie unerklärlich unbefriedigt.
Ich vernahm die Stimmen Marions und Björns in der Ferne und wurde hellwach. „Hoffentlich sehen sie uns nicht?“, flüsterte ich Katja zu.
„Und wenn? Ist das schlimm?“ erwiderte sie. „Ich liebe diese versteckten heimlichen Seitensprünge sowieso nicht, Wulff.“ Sie schwieg, stand auf, zog ihren Slip an und streifte ihr T-Shirt über. Sie trat ans Fenster und blickte hinaus auf Björn und Marion. Ich stellte mich neben sie und beobachtete beide bei der Arbeit, wie Marion wieder einen Pfahl mit beiden Händen hielt, Björn mit dem Vorhammer zu einem gewaltigen Schlag ausholte, der einen Pflock zwischen ihren Schenkeln in die Erde trieb.
Björn arbeitete inzwischen mit bloßem Oberkörper, auf dem sich in der Hitze der Sonne dicke Schweißperlen gebildet hatten und in langen Bahnen an seinen Schultern, Oberarmen und auf der Brust hinunterliefen. Marion blickte wie erstarrt auf ihn.

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