Wir hätten uns keine besseren neuen Nachbarn wünschen können. Das Paar hatte sich kurz nach ihrem Einzug bei uns gemeldet und angekündigt, dass sie sich erst später richtig vorstellen würden. Und nun standen ›Björn‹ und ›Katja‹ vor uns an der Haustür mit einer Flasche Sekt, und ich hatte erstmals Gelegenheit, mir ein genaueres Bild von unseren Nachbarn zu machen.
Katja war eine zierliche schlanke Person, nur wenig kleiner als Björn. Ihr mädchenhaftes, fast knabenhaftes Aussehen unterstrich sie mit kurz geschnittenen rotbraunen Haaren. Sie hatte wunderbar große Augen, mit denen sie mich lange angeschaut hatte, als wir mit unseren Sektgläsern auf das ›Du‹ anstießen. Ihren Mund zierten schmale Lippen, die sie immer wieder zu einem kleinen einladenden Spalt öffnete.
Björns äußere Erscheinung vermittelte Energie und Ausdauer, und sein muskulöser Körper ließ auf eine berufliche Tätigkeit schließen, die Kraft erforderte. Er war Sportlehrer, wie wir erfuhren. Ich stellte mir dieses ungleiche Paar beim Sex im Bett vor, wie er mit wuchtigen Stößen in den Schoß der zierlichen Katja vorstieß, wie sie mit Björns Naturgewalten rang, wenn sie sich im Bett auf die Kräfte seines Körpers einließ. Aber sie machte auf mich nicht den Eindruck, dass sie damit Probleme hatte.
Wir beide, ich, Wulff, mit meinen 32 Jahren, und Marion mit ihren 27, waren deutlich jünger als Björn und Katja. Marions trug lange glatte schwarze Haare, die ihre Ohren verdeckten, nicht aber ihren langen Hals. Als ich sie zum ersten Mal sah, hatte ich mich gleich in die harmonischen Linien ihres Körpers verliebt, in ihre breiten Schultern und ihre schmale Taille, die darunter in einen schwungvoll breiten Schoß überging.
Marions Reaktion auf alles, was ihr nackt erschien, bereitete mir allerdings immer wieder Probleme. Ich brauchte mich nur mit bloßem Oberkörper zu zeigen, um sie zu verwirren.
Neue Nachbarn
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