New Planet

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New Planet

New Planet

Anita Isiris

Marlise führt die beiden in ihr Schlafzimmer. Kurz vor der Tür fällt ihr Kleid ganz von ihr ab; der lindgrüne BH kontrastiert prima mit dem himmelblauen Slip. Marlise ist ganz einfach zum Vernaschen. „Wir geben Dir gleich den „New Planet“, Süsses, gleich… wirst Du von Schwingungen erfüllt, von Lebensfreude, von Lust, von Begierde“. Das erste Mal kommt in Marlise so etwas wie Scham hoch. Was bringt sie bloss dazu, mit zwei fremden Männern in ihrem Schlafzimmer… „Das Höschen behalte ich an“, sagt sie bestimmt. „Aber klar doch, Kleines, wer redet denn von Deinem Höschen. Wir reden von Schwingungen, dem Inneren Messias, dem Heiligen Fluidum. Komm, setz Dich jetzt aufs Bett.“ Marlise tut, wie ihr geheissen, und Tom streichelt ihr Haar. „Wir bringen Dir das Feuer, Süsse. Das Heilige Feuer. Mit diesem Feuer kannst Du noch manchen Apfelkuchen backen. Jeb kniet sich hinter ihr hin und massiert ihre Schultern. Dabei schiebt er die BH-Träger nach unten und öffnet die Ösen. „Das ist besser so“, erklärt er, „Du musst jetzt ganz frei atmen, Marlise.“ Tom steht auf und öffnet das Schlafzimmerfenster. „Nicht… die Nachbarn könnten uns sehen…“ protestiert Marlise. „Du musst Dich öffnen, Mädchen, öffnen für die Welt, öffnen für den „New Planet““. Alle Bedenken fallen von Marlise ab; mit kräftigen, warmen Händen liebkost Jeb ihre Oberarme, den Rücken und die Hüften. Ein Windhauch streift Marlises Brustwarzen. Sie sind steil aufgerichtet, und Tom muss sich sehr beherrschen, um nicht daran zu lutschen. Marlise verschränkt die Arme hinter dem Kopf und streckt ihren Oberkörper. Tom setzt sich neben sie und streichelt mit dem Fingerrücken ihre rechte Achselhöhle. „Bist empfindlich da, hm? Geile Apfelbrüste hast Du ja… Bald wirst Du bereit sein, bereit für das Heilige Fluidum.“ Marlise ist feuerrot im Gesicht, öffnet intuitiv die Schenkel, und atmet schwer. Die beiden „New Planet“-Männer wirken irgendwie cool, professionell, und noch keinem Mann war es bisher gelungen, Marlise derart hoch zu jagen. Der Zeiger rückt gegen elf Uhr. Tom streichelt ihren rechten Oberschenkel und nähert sich mit kreisenden Bewegungen ihrem Tempel. Marlise weiss nicht, wie ihr geschieht. „Du kannst den Slip problemlos anbehalten“, lässt Jeb sich vernehmen. „Problemlos, hörst Du?“ Er zieht Marlise nach hinten, so dass sie auf den Rücken zu liegen kommt. Unter dem engen Slip zeichnen sich wunderbar ihre Schamlippen ab. Das ist fast zu viel für Tom. Wie gern hätte er sie gevögelt. Jetzt. Auf der Stelle. Er hält aber an sich und massiert ihren Bauch. Marlise schliesst die Augen und sieht mit einem Mal Jeb vor sich. Jeb mit einem herrlichen, prallen Schwanz, der ihrer harrt. Ein Stück dünne Baumwolle trennt sie von ihm und verwehrt ihm den Blick auf ihr Innerstes. Gestern ist Tom dran gewesen, bei Lisa, einer 18jährigen Violinistin. „Feuergeige“, hatten sie sie zärtlich genannt. „Feuergeige, willkommen auf dem „New Planet.““ Auch für Marlise haben sie bereits einen Namen. Apfelbrüstchen. Der „New Planet“ wird allmählich besiedelt, aber nicht von virtuellen, sondern von realen Figuren, von Frauen, die die Liebe geniessen wollen – mal ganz abseits vom normalen Werden und Vergehen. „Mach mit mir, was Du willst“, sagt Marlise noch, während Jeb ihren Slip zur Seite schiebt und sein Heiliges Fluidum in die feuchten Tiefen der scheuen, unscheinbaren Frau spritzt. Der Rasenmäher sirrt noch immer.
Am Abend gibt’s dann Apfelkuchen.

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