Ich durfte kaum drankommen. Ich ging mit allen fünf Fingern bis zum Anschlag die ‚Little Miss‘ besuchen, was zur Folge hatte, dass meine Sekrete – lange Fäden ziehend - dem Boden entgegenstrebten und das Ganze schon ‚schaumig‘ wirkte. Wenn ich dann noch mit einer Hand meine Möpse bearbeitete, vor allem die steifen Nippel auf den dunklen Vorhöfen, intensivierte sich auch das Gerubbel bei Sven.
Der Spaß endete genauso schnell, wie er gekommen war, denn auch Sven verlor die Contenance und spritzte binnen kürzester Zeit wie eine geschüttelte Colaflasche.
Da saßen wir also keine fünf Minuten nach der Ouvertüre heftig atmend vor unseren Kameras. Sven versuchte sich in ‚Nachspiel‘:
„Du bist so geil. Alles an Dir ist Frau, … Weib … Lust … Deine Titten … perfekt für mich in Form und Größe … genau wie ich sie liebe. Und wie Du es Dir machst … fantastisch … sorry, wenn ich da kein längeres Stehvermögen habe … ich war schon wochenlang nicht mehr hier gewesen.“
Dass ich das wusste, nachdem ich ihm hier wochenlang vergeblich aufgelauert hatte, musste ich ihm ja nicht auf die Nase binden. Stattdessen überging ich seine Lobpreisungen, die mich natürlich anrührten und sagte: „Lädst Du mich zum Essen ein?“
Sven stutzte, fing sich aber schnell. Seine Miene erhellte sich. „Na … na … klar, mache ich doch gerne.“
„Nur essen!“
„Ja, ist ok. Wenn Du mir Deine Nummer gibst, schicke ich Dir ’ne Whattsapp.“
Er bekam meine Nummer und nach kurzem Smalltalk beendeten wir die Session.
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Schon drei Tage später hatte ich eine Einladung zu Essen in einem brandneuen Whatsapp-Chatverlauf. Ich will euch hier nicht mit Einzelheiten langweilen.
Es wurde ein sehr schöner, vergnüglicher Abend. Er war nicht nur ein guter Erzähler, sondern auch ein guter Zuhörer. Nachdem wir ausreichend über unsere Expartner („Jürgen der Hurenbock“, „Melanie die Schlampe“) und deren Neue („Sina die Fo** - ich sprach‘s nicht aus, wir waren ja im Restaurant – und „Klaus der Dussel – ist so blöd und hat mir Melanie abgenommen“) geschimpft und gelästert und auch sonst viel geredet hatten, war es halb zwölf. Er half mir in den Mantel.
„Soll ich Dich bringen?“
„Aber nur bringen!“
„Nur bringen, ich schwör!“ Er hob zwei Finger …
Vor dem Haus angekommen schaute er mich an, ob’s nicht vielleicht doch noch ein Küsschen gibt. Ich drückte ihm ein Küsschen auf und stieg aus. Er schien ein bisschen enttäuscht. Ich drehte mich nochmal um und sagte: „Na los, komm Du Trottel.“
Nichts ist in Ordnung
Alles in Ordnung - Episode 2
5 6-10 Minuten 0 Kommentare
Nichts ist in Ordnung
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