Die Strassen waren verstopft, überall roch es nach Diesel. Die Tuktuk-Fahrer waren halsbrecherisch unterwegs, so, als ginge es um ihr Überleben, und das war wohl tatsächlich so. Endlich war es etwas ruhiger geworden, am Ende des Strässchens funkelte das Meer, und der Tuktuk-Fahrer setzte die Freunde wortlos vor einer Villa ab, die ihresgleichen suchte. Es waren vier Gebäudekomplexe, wobei drei davon, mit heruntergelassenen Rollos, leer zu stehen schienen. Schon erschien Nico auf der Treppe zum Park, lässig in ein offenes Hemd und weisse Shorts gekleidet, und seine nackte Brust löste in den drei anwesenden Frauen sofort etwas aus. Nico war ein Schönling erster Güte, und die vernunftbegabten jungen Frauen ahnten sofort, dass es galt, sich von diesem Mann fernzuhalten. Aber da waren die inneren Triebe, das Urig-Geile, das jeder Frau innewohnt, wenn man ihr denn genügend Zeit lässt. Leider werden die meisten Frauen mehr oder weniger freiwillig gefingert und später sogar gebumst, bevor sie „pap“ sagen können – die Urgewalt der Männer räumt ihnen in aller Regel nicht die Zeit ein, die eine Frau benötigt. Lässt man einer Frau aber die erforderliche Zeit, oh ja, dann kommt sie aus sich heraus, und zwar richtig, wie Planetenbrummen und Muschelsummen.
Vorerst hatte sich Nico durch aussergewöhnliche Gastfreundschaft hervorgetan. Alle Zimmer waren mit Blumen, Frangiprani, geschmückt, die Hausbar war bis auf die letzte bunte Flasche perfekt bestückt, und Nicos Zimmermädchen war akkurat zur Stelle, wenn es sie brauchte. Auf die sehr junge Frau angesprochen, machte Nico eine wegwerfende Handbewegung. „Es gibt Millionen von denen hier“, sagte er abschätzig, und es sind im wahrsten Sinne des Wortes Mädchen für absolut alles. Wenn ich in der Mittagspause vögeln will, dann besorge ich es ihr einfach und brauche nicht einmal nachzufragen.
Nicole und der Pool
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Nicole und der Pool
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