Im Weltbild dieser Frauen sind Männer dauernotgeil, das gehört einfach dazu, und darum sind sie erzogen, allzeit bereit zu sein. Noch nie hatten Stefan oder Hiro jemanden in derart verachtendem Ton über Frauen sprechen gehört – aber sie nahmen es schulterzuckend zur Kenntnis. Vielleicht war es der tatsächlich sagenhafte Reichtum, der Nico verdarb und ihn in eine solche Haltung hineindrängte.
Dann aber wollten Stefan und Hiro unbeschwert geniessen, genauso wie die anwesenden drei Frauen, die im Übrigen alle, jede auf ihre Art, ungewöhnlich schön waren. Das schien auch Nico aufzufallen, und er nahm Stefan und Hiro nach dem Abendessen, Brathähnchen in Honig gegart mit Avocados und handgemachter Pasta, zur Seite. „Wie wir alle wissen“, setzte er an, „gibt es nichts auf dieser Welt umsonst. Ihr habt da wirklich geile Weiber angeschleppt, ich muss schon sagen. Mit denen machen wir was.“ Weiter kam Nico nicht, denn aus dem Pool riefen die drei Frauen ihre Reisebegleiter, um mit ihnen im Wasser, vor dem Einschlafen, noch etwas Spass zu haben. Nico presste grimmig die Lippen zusammen. „Luder allesamt“, zischte er und griff zum Smartphone.
Dann kristallisierte sich sein Plan heraus. Nico lockte immer wieder Europäerinnen, durchaus auch mit deren Freunden und Ehemännern, nach Thailand. Auch vor minderjährigen thailändischen Mädchen machte er keinen Halt. In der Geborgenheit seiner überdimensionierten Villa wurden dann Sexfilme gedreht, und diese Filme lebten von der Unmittelbarkeit. Die offenbar leidenden Ehemänner und Freunde waren zu sehen, die zum Teil die Augen geschlossen hatten, während zahlreiche Männer, auch Einheimische, an ihren Frauen zugange waren. Das Fünfergespann rutschte ahnungslos in diesen perfiden Plan hinein, und schon fand sich Nicole im Pool, hochgehoben von Nadir, der ihren Oberkörper festhielt, und Sarno, der ihren Badeslip abstreifte.
Nicole und der Pool
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