Die Nixe Tsche-Ba

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Die Nixe Tsche-Ba

Die Nixe Tsche-Ba

Peter Hu

Der Urschoß stand vor einem gewaltigen Ausbruch.
Wieder dachte ich an einen Vulkan. Ich musste ihn löschen, sonst würde er explodieren, ...und mich einfach in die feindliche Welt hinaus schleudern...
...Doch zu spät, ...

...Laute Stimmen weckten uns aus dem Dämmerschlaf. Wir waren froh, dass wir im schützenden Gebüsch lagen, und der Regen unsere Spuren fortgespühlt hatte. Denn die Männer, die sich da um unser auf den Strand geworfenes Boot tummelten und nach Verwertbarem suchten, sahen wie Piraten oder Sklavenhändler aus (was in diesen Weltgegenden auch ziemlich aufs Gleiche heraus lief).
In die Arme laufen, wollten wir ihnen jedenfalls nicht.
Die Insel war so klein, dass sie auf keiner Karte verzeichnet war. Außerdem besaß sie eine Quelle und einen kleinen, natürlichen Hafen; ...was sie als ideales Piratenversteck auswies. Wir erkundeten sie im Schutze der Nacht, ...und hatten das Eiland schon am Morgen vollkommen durchkämmt. Es war nahezu unmöglich, dass wir unseren unfreundlichen Mitbewohnern nicht früher oder später in die Arme laufen würden.
Nach einem kleinen Frühstück, es bestand aus Wurzeln, Früchten und Kokosnüssen, verbargen wir uns auf einer bewachsenen Anhöhe. Von dort aus beobachteten wir den Hafen und das Lager der Seeräuber. Wir brauchten Glück ...und einen Plan!

Unsere „Mitbewohner“ waren raue Burschen. Von denen hatten wir nicht viel Gutes zu erwarten. Zuerst hatten wir ernsthaft überlegt, uns ihnen zu ergeben und sie gegen Arbeit um eine Passage zum Festland zu bitten. Doch diesen Gedanken verwarfen wir sehr schnell. Denn wir haben gesehen, wie sie mit ihren Weibern, den Gefangenen, ja selbst mit den Hunden umgingen. Mit viel Glück würden sie uns nur als Rudersklaven für ihre Galeeren einsetzen. Drei dieser Schiffe konnten wir im Hafen bewundern. Doch mit weniger Glück würden sie uns wahrscheinlich zum reinen Zeitvertreib erschlagen.

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