Nothing but a Gigolo

4. Die Offensive

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Nothing but a Gigolo

Nothing but a Gigolo

Desdemona


Das Hotelzimmer war klein, zwischen Bett und Schrank war kaum Platz, um einander unter wildem Knutschen die Klamotten vom Leib zu reißen. Das Telefon schrillte. Der Roomservice fragte an, um wieviel Uhr wir das Frühstück haben wollten. Da Alain kein Gepäck dabei hatte war mir klar, dass er nicht bis morgens bleiben würde. Ich orderte mein Frühstück für 9 Uhr. Als wir nackt voreinander standen, schlug ich vor zu duschen. Ich war direkt vom Büro hier her gefahren. Wir seiften gegenseitig unsere Leiber ein. Meine Brüste wurden hart, während Alains Finger meine steifen Nippel umkreisten, wurde meine Möse von derartigen Wonnegewittern erschauert, dass es schmerzte. Ich drohte jeden Moment zu explodieren. Meine Klitoris war zur Größe eines Kirschkerns angeschwollen. Wir rubbelten uns trocken und plumpsten miteinander auf das Bett. Meine Erregung entlud sich mit einem riesigen Donnern. Ich hatte beinahe vergessen, wie herrlich groß und stramm sein Schwanz war. Nachdem er langsam in mich hineingeglitten war und gleichmäßig unter kreisenden Bewegungen zu stoßen begann, glaubte ich, im Paradies zu sein, die immer währende Seeligkeit zum Greifen nahe. Auch er schien in der Zwischenzeit keine andere Partnerin gehabt zu haben, bereits nach wenigen Stößen entlud sich der Saft. Erlöst lagen wir da, die Körper aneinander gepresst.
Alain hatte eine Flasche Champagner dabei. Im Zimmer gab es nicht einmal eine Minibar. Wir tranken aus den Zahnputzgläsern. Selbst das Licht der Nachttischlampe war grell und es gab auch keine Musik. Wir erzählten einander, was jedem von uns in der Zwischenzeit in seiner Welt, die sich nun nicht mehr mit der des anderen kreuzte, widerfahren war. Wieder drohte sich das Unaussprechliche im Raum auszubreiten. Ich wagte einen ersten Vorstoß: „Eigentlich wollte ich Ostern nach London fliegen. Ich hätte dir beinahe eine Mail geschickt, ob du Lust hättest mich zu begleiten.

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