“, fragte ich.
„Nur ausprobieren. Unverbindlich“, sagte sie.
Ich nickte und folgte ihr, als sie die Tür zu einem Nebenraum öffnete.
Der Raum war kleiner, als ich erwartet hatte.
Kein düsteres Verlies, keine Inszenierung. Eher reduziert. Ein neutraler Boden, ein paar klar gewählte Elemente, nichts Überflüssiges. Fast klinisch, und gerade deshalb seltsam beruhigend.
Ich blieb an der Tür stehen.
„Wenn Sie möchten, können wir jederzeit abbrechen. Das gilt nicht nur für hier, sondern ganz allgemein. Sie haben es in der Hand“, sagte sie, während sie sich bereits mit ruhigen, routinierten Bewegungen im Raum bewegte. „Sagen Sie mir einfach Bescheid.“
Ich nickte, obwohl ich nicht sicher war, ob ich im entscheidenden Moment tatsächlich sprechen würde.
„Sie können Ihren Mantel dort ablegen“, fügte sie hinzu.
Ich tat es mechanisch, hing ihn über die Lehne eines schlichten Stuhls. Meine Hände wirkten plötzlich fremd, als gehörten sie nicht ganz zu mir. Ich verschränkte sie kurz vor dem Körper, löste sie wieder. Sie schienen überall fehl am Platz.
„Ist das … so in Ordnung?“, fragte ich und deutete vage auf mich selbst.
Sie musterte mich nicht im üblichen Sinn. Kein abschätzender Blick, kein verborgenes Urteil. Eher ein ruhiges Erfassen.
„Ja“, sagte sie. „Ganz wie Sie sich wohlfühlen.“
Eine kleine Pause.
„Möchten Sie sehen, wie es funktioniert, oder direkt spüren?“
Ich zögerte.
Das war der Moment. Ich wusste es genau. Der Punkt, an dem ich hätte lachen können, etwas Belangloses sagen, mich bedanken und gehen. Es wäre einfach gewesen.
Stattdessen hörte ich mich sagen: „Spüren.“
Das Wort hing einen Moment zwischen uns, klarer, als ich beabsichtigt hatte.
Sie nickte nur.
„Probieren wir es mit dem Handrücken aus. Krempeln Sie bitte die Ärmel zur Sicherheit etwas hoch, es soll ja alles sauber bleiben.
Nur ausprobieren
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