Auf diese Weise in einen neuen Menschen verwandelt, ging ich in die Bar, aber von normalem Gehen konnte keine Rede sein, ich schritt vielmehr mit den neuen Stilettos dahin, langsam, vorsichtig, aber mit Effekt, denn mein runder Hintern wackelte äußerst sexy und mehr denn je, allein der war ein Blickfang für die Augen der Männer, die mich verfolgten. Und dazu dieses schwarze Kleidchen, es war nicht nur sehr kurz, es reichte ja nur ganz knapp über meine vollen Hinterbacken, die dunkle Farbe auf dunkler Haut war auch sexy und vor allem besaß es einen wunderbaren großen Ausschnitt. Meine Brüste, diese schönen, ebenfalls vollen, ebenfalls braunen Brüste mit ihren noch dunkleren und immer spitzen Türmchen, kamen voll zur Geltung. Dazu dieser BH, ein roter Hauch von fast nichts, war gerade so weit sichtbar, dass er die Gier weiter anstachelte, dieses Rot auf Braun, hinreißend. Ich war die schwarze Fliege in einem Glas mit weißer Milch und die Männer starrten mich voller Verlangen an, sie hätten einiges gegeben, mich gleich hier auf den Teppich zu legen und zu ficken. Nur der schwarze Boy grinste wieder vielsagend, ich hätte ihm eine Ohrfeige geben können für seine Unverschämtheit und sein Wissen. In der Bar dieselbe Höflichkeit wie beim Empfang, Señorita hier, Señorita da. Nun war ich also eine Señorita wegen der Klamotten und keine Señora mehr wegen der Reservierung des Zimmers. Was die Kleidung so ausmacht. „Was wünscht die Señorita, ja, aber sicher, alles geht auf die Zimmerrechnung. Ein Glas Champagner, bitte, das habe ich noch nie getrunken, nur davon gehört. Aber sicher, probieren schadet nichts. Sehr zum Wohl.“ Es war später Nachmittag und in der Bar langweilten sich schon ein paar Männer und auch einige Frauen.
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