Nur gegen Bezahlung

7 28-43 Minuten 0 Kommentare
Nur gegen Bezahlung

Nur gegen Bezahlung

Yupag Chinasky

Er würde seinen Mann stehen, hier und heute und er würde die unangenehme Sache klären und ein für alle Mal aus der Welt schaffen.

Dies teilte er ihr mit und stellte definitiv klar, dass er an diesem Tisch sitzen bleiben würde, „bis dieses Arschloch mir Angesicht zu Angesicht gegenüber steht“. Nach diesen Ausführungen war ihr klar, dass sie ihn mit Worten allein nicht zum Gehen bewegen konnte und so setzte sie ihre letzte Waffe ein. Sie stand auf, ging um den Tisch herum und nahm auf seinem Schoß Platz. Erst streichelte sie seine Wangen, kraulte dann in seinen Haaren, drückte ihren vollen Busen an seine Brust und schmiegte schließlich ihr Gesicht an seines. „Jetzt ist doch alles gut. Wir sind wieder Freunde. Die Sache ist erledigt. Verlass dich drauf.“ Er atmete den Duft ihrer Haare ein, die allerdings dringend eine Wäsche gebraucht hätten und umarmte sie. Ihre Lippen näherten sich den seinen und er schloss die Augen in Erwartung eines heißen Kusses. Die Begierde hatte ihn nun voll erfasst und eine deftige Erektion machte sich bemerkbar. Doch sie drückte ihm nur einen sanften, gehauchten Kinderkuss auf die geöffneten Lippen und befreite sich aus seiner Umarmung. Er war enttäuscht, aber das Verlangen nach dieser Maria Magdalena blieb bestehen, ebenso wie sein Entschluss, hier zu bleiben und sie zu beschützen, der nicht so selbstlos war, wie er zunächst erschien. Denn er konnte gleich zwei Dinge miteinander verbinden. Er konnte ihr helfen und er konnte noch eine Weile ihre Nähe auskosten. „Nein, ich bleibe bei dir. Keine Macht der Welt kriegt mich von hier weg.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 29657

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben