„ny“ auf Tour

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 21

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„ny“ auf Tour

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

Er zog die Tür auf, schob seine Frau hinein und drückte sie gegen die Wand. „Ich will Dich! Jetzt!“ Das Ehepaar sah sich eindringlich und auch erwartungsvoll in die Augen, bevor die Beiden sich sehr fordernd küssten. Irgendwie haftete an dem, was sie gerade vorhatten, der Reiz von: das tut man nicht!
Wie auch in Hallbergmoos lag auch hier die „Chefetage“ im ersten Stock. Im Gebäude trafen sie mit niemandem zusammen. Von innen verriegelte Martin die Tür zu Franziskas Büro. Ein kurzer Rundumblick. „Dort!“ Vor dem Besprechungstisch streifte sich Liv die Sneakers und Martin seine Espadrilles von den Füßen. Ohne sich gegenseitig aus den Augen zu lassen und jetzt doch so schnell wie möglich entledigten sich beide ihrer Hosen inklusive der Slips. Liv schob Martin das Shirt am Körper nach oben, was er sich gleich selbst über den Kopf zog.
„Du bist so schön!“, hauchte Martin seiner Pilotin zu. „Und so ein Luder!“
„Komm! Fick mich!“ forderte Liv im Gegenzug. „Fick dein Luder!“
Nein, Martin ließ sich nicht bitten…!
Zweimal mussten sie für Zugaben auf die Bühne zurückkehren. Dann, sie waren am Ende ihres Repertoires angelangt und würden nicht wiederkommen, kam aus einer Ecke des Publikums wiederholt die gesungene Forderung: „Über den Wolken…jei; jei; jei; jei; muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“
Während der letzten Klänge der Band waren der Firmeninhaber und seine Frau wieder im Publikum aufgetaucht. Beinahe frenetisch feierten sie mit den Umstehenden die Musikerinnen und Musiker von „ny“!
Die Gruppe um Leon, Pat, Nils, Olivia, Franziska, Martin und Juan hatte das Publikum um sich herum animiert, mitzusingen. Es wurden Wetten abgeschlossen, ob Clara nochmal zurück auf die Bühne kommen würde.
Und die Jüngste der Band kam zurück. Sie setzte sich auf ihren Hocker, richtete das Mikro und schaute in die Menschenmenge

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