„ny“ auf Tour

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 21

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

„Als ob sie das schon jahrelang macht …!“, dachte nicht nur Olivia.
„Ihr wollt also von mir noch was hören …?“, fragte Clara ins Mikro, worauf nicht nur das Grüppchen johlte und klatschte.
„Okay! Für meine Mama…!“ Ohne die Begleitung weiterer Instrumente spielte sie auf der Gitarre ein Intro, bevor sie zu singen begann: „Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei. Bis hier hör ich die Motoren…“
Es war gegen 21:48 Uhr, als auch der letzte Applaus verklungen war. Clara hatte noch eine spontane Idee und fragte ins Mikro: „Ist denn das Boogie-Paar hier unter uns?“ Sie erinnerte sich an das Konzert im Zelt anlässlich des Sommerfestes vor ein paar Jahren. Tatsächlich kam ein „Hier!“, aus der Menge.
„Habt ihr Lust?“ fragte die junge Musikerin mit dem Hinweis: „Ich darf noch zehn Minuten!“
„Immer!“, kam als Antwort zurück.
Clara wusste genau, wo sie hinlangen musste, um das Mikro für das Piano aufzuziehen. Und dann spielte sie Boogie…

*****

Erst weit nach ein Uhr nachts kamen Martin, Olivia, Leon, Patricia, Nils und die da Silvas an deren Haus an. Franziska ließ es sich nicht nehmen, ihre Freunde als Gäste bei sich einzuquartieren. Die Band, ja auch Clara, übernachtete zusammen in einem Hotel und alle anderen aus Hallbergmoos Angereisten waren in verschiedensten Häusern in der Umgebung untergebracht. Mit viel Glück, immerhin war es Ende Juli, konnte Frau Mayr für alle eine Unterkunft finden.
Ein wenig bedauerte Olivia schon, dass ihre Tochter jetzt nicht hier bei ihr war. Aber sie durfte gerne den Erfolg zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden feiern. Natürlich nicht ohne Ermahnung ihrer Eltern, es nicht zu übertreiben! Liv und Martin hatten da vollstes Vertrauen in Clara.
Auch die Erwachsenen saßen bei den da Silvas im Wohnzimmer noch bei einem Glas Wein zusammen und ließen die ganze Veranstaltung Revue passieren. Pat war es wohl, die etwas in die Richtung angedeutet hatte, worauf Franziska direkt fragte: „Ihr habt in meinem Büro…?“ Liv und auch ihr Mann grinsten verschmitzt.
Als Martin ihre Frage bejahte und seine Feststellung, dass der Besprechungstisch ganz gut dafür geeignet wäre, meinte seine Geschäftsführerin: „Da hätte ich Skrupel! Das würde ich mich in einem fremden Büro nicht trauen!“
Martin antwortete trocken: „Wer beim Ficken Skrupel hat, hat den Sinn der ganzen Angelegenheit nicht verstanden!“

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