„ny“ auf Tour

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 21

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

„Wir dürfen das ganze Wochenende bis abends um zehn laute Musik machen!“, erklärte Franziska ihrem Chef, als dieser nachfragte, ob die Behörden denn ein zweites Konzert überhaupt genehmigen würden, ohne dass die den Laden zusperren?“
Leon blieb bei der Band und ließ sich Technikdetails haarklein erklären, während sich die Anderssons mit Frau da Silva in die kleine, aber sehr gut ausgestattete Kantine zu einem Pläuschchen zurückzogen. Natürlich wurde auch Franz Seibold, der wie aus dem Nichts zu dem Grüppchen dazugestoßen war, mit eingeladen.
Um 19:00 Uhr sollte es losgehen. Ein Foodtruck sowie ein Grillwagen standen zur Verpflegung der Zuschauer, Akteure und Helfer bereit. Eine „Security“, die nötigenfalls für Ordnung sorgen würde, stellten die Mitarbeiter hier, wie auch schon in Hallbergmoos, aus ihren Reihen selbst.
Franziska war unsicher, wirklich alles im Griff zu haben. Martin, ihr Freund und Firmenchef, als auch ihr Mann beruhigten sie. „Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass der Strom ausfällt.“, meinte Patricia, die zusammen mit Nils nach einem Auslandstermin auch noch rechtzeitig im österreichischen Ableger aufgeschlagen war. Denn anders als in Hallbergmoos war hier kein „Diesel“, also kein Notstromaggregat, vorhanden.
„Clara ist sehr aufgeregt“, berichteten Olivia und Martin, die etwa eine halbe Stunde vor dem Beginn des Konzertes „Backstage“ die Gruppe besuchten. „Aber die Stimmung ist super!“
Franziska ließ sich die Anmoderation, kurz vor 19:00 Uhr, des Konzertes auf dem Firmengelände der Gassner-Dependance natürlich nicht nehmen. „Wir haben die große Ehre, dass diese Newcomer-Band ihre erste Vorstellung außerhalb ihrer Heimatgemeinde hier bei uns gibt!“ Voller Vorfreude applaudierte das Publikum, das vorwiegend aus Angestellten und deren Familien bestand.

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