„ny“ auf Tour

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 21

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„ny“ auf Tour

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

„Clara, die Seele der Gruppe und zugleich jüngstes Bandmitglied, hat Mitschülerinnen und Mitschüler sowie einen Lehrer aus zwei Schulen zusammengebracht und diese Band gegründet. Sie nennen sich „ny“, was so viel wie „neu“ heißt. Ich durfte diese Gruppe bereits bei ihrem Debüt in Hallbergmoos erleben und war absolut begeistert! Und…“, Frau da Silva, als Geschäftsführerin dieses Firmenablegers den meisten der Zuschauer hier bekannt, schaute in die Runde, bevor sie fortfuhr: „Ich wollte diese jungen Musikerinnen und Musiker unbedingt auch für ein Konzert zu uns holen!
Franziska erklärte noch, dass die Bandmitglieder auf Gage verzichten und die Unkosten von der Gassner GmbH übernommen würden. „Ich werde trotzdem einen Hut rumgehen lassen für die Gruppe“, meinte die sympathische Endvierzigerin, „und hoffe auf eure Großzügigkeit!“
„Ich weiß, ihr wartet schon ungeduldig da hinter der Bühne“, ergänzte die Geschäftsführerin ihre Rede. „Und bin auch gleich weg! Ich möchte aber noch sagen, dass wegen der großen Nachfrage die Gruppe für morgen ein weiteres Konzert zugesagt hat!“ Es folgte großer Applaus, mit dem Franziska überhaupt nicht gerechnet hatte. Bedauernd fügte sie jedoch hinzu, dass die zur Verfügung stehenden Plätze bereits vollständig vergeben wären.
„Und jetzt gebe ich die Bühne frei! Viel Spaß mit den neuen Senkrechtstartern! Hier ist… „ny“!
Fordernder Applaus begleitete Franziskas Abgang.
Es wurde ruhiger und ruhiger im Publikum. Leider war es taghell hier im Hochsommer zu dieser Tageszeit. In einer Halle würde, mit Verdunkelung, die gespenstische Stille durchaus wirken. Keiner der Musiker war zu sehen. Den Großteil der Bühne, inklusive dem Schlagzeug, hatte man hinter einem Vorhang „versteckt“. Nichts geschah. Bis der Synthesizer leise einsetzte. Und dann Mikes Stimme:

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