Die Nymphomanin

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Die Nymphomanin

Die Nymphomanin

Peter Hu

Denn sie war nahezu süchtig nach Sex.
Dieser Zauber kann für junge Mädchen leicht zum Fluch werden. Gewiss hatte es ihr nichts ausgemacht, dass sich der Seeräuber ihrer natürlichen Geilheit hemmungslos bediente. Doch dass er sie einsperrte; …ja eifersüchtig vor seinen Männern versteckte wie ein seltenes Tier, das muss für Tsche-Ba der reine Hades gewesen sein.
Künftig wollten wir sie vor einem solchen Schicksal bewahren. So entschlossen wir uns kurzerhand, die „Patenschaft“ für diese hübsche Gazelle zu übernehmen.

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Ägypten war unser Ziel. Kalapos hegte die Hoffnung, dort noch immer sein geheimes Wissen verkaufen zu können. Er zeichnete unablässig aus dem Gedächtnis. Schließlich brauchten wir Gold für unser weiteres Fortkommen.
Tsche-Ba würden wir in Evenets Lustpalast unterbringen. Sie würde dort gewiss mit offenen Armen empfangen werden. Tsche-Ba wäre also nach ihren Bedürfnissen bestens versorgt. Dazu würde sie sich bald ein hübsches Sümmchen verdient haben, um auf eigenen Beinen zu stehen.
Auf die Dauer konnten wir sie jedenfalls (auch wenn wir das von Herzen bedauerten) nicht bei uns behalten. Denn so angenehm ihre Anwesenheit auch für uns war: Die schöne Nymphomanin erschöpfte uns zusehends.
Wir mussten schließlich wachen Verstandes bleiben, um unser Geschick sicher zu lenken.
Im Hafen von Alexandria feierten wir eine kleine Abschiedsorgie...

...Achte Tsche Ba hatte in kleines Abschiedsessen für uns vorbereitet. Und das war etwas ganz Besonderes. Denn sie servierte die Speisen auf ihrem nackten Leib. Es war uns absolut ein Rätsel, wie es ihr gelang, all die vielen Köstlichkeiten ohne fremde Hilfe auf ihrem schlanken Leib zu drapieren. ...Oder hatte ihr doch eine Marktfrau dabei geholfen?
Doch das blieb ihr Geheimnis. Als uns die Glocke zur Mahlzeit rief, gingen uns jedenfalls die Augen über. Lang ausgestreckt, lag unser nacktes Mädchen jedenfalls auf der Tafel.

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Gedichte auf den Leib geschrieben