„Operation Eiterbeule“

Nach dem großen Sterben – Teil 27

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„Operation Eiterbeule“

„Operation Eiterbeule“

Reinhard Baer

Sie wussten nur zu gut, dass es da draußen viele weitere viel wehrlosere Opfer gab. Einzelne Farmen, kleine Siedlungen, Reisende ...
So erreichten wir gegen Mittag ohne jegliche Dramatik Frederik.


„Operation Eiterbeule“

Nun hatten wir aber genug Zeit vertrödelt. Es wurde Zeit für ‚Operation Eiterbeule‘. Diese wurde für den nächsten Tag 16.00 Uhr angesetzt. Ich hatte eine letzte Besprechung mit Jeff und Marten. Es waren inzwischen 20 Männer und 10 Frauen bestimmt und gebrieft worden über das Vorgehen in der Stadt. Diese setzten sich ab sofort nach und nach zeitversetzt in Bewegung. Bis zum genannten Termin hatten alle verteilt über alle drei Checkpoints in die Stadt einzusickern und sich nahe der Grünanlagen unauffällig in Warteposition zu begeben. Drei Dreierteams mit je einem Sniper sollten ab 15.50 Uhr die Checkpoints unter Feuer nehmen, was aufgrund des Überraschungseffekts jeweils mindestens einen der dortigen Schergen sofort erledigen würde. Sie würden dann Verstärkung durch Abschaum aus der Stadt erhalten.
Jeff hatte mit den Dakotas noch ein paar wichtige Flugmanöver zu üben.

Am Abend kuschelte sich Linda an mich und es war schnell klar, dass sie nicht nur kuscheln wollte. Meine Nudel, die mir noch etwas wund erschien, gab aber ihr bestes und ich verfugte ihr kurz und schnörkellos in der guten alten Missionarsstellung die Spalte.

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Es war natürlich klar, dass Linda es sich erneut nicht nehmen lassen würde mitzukommen. Wir fuhren erst mittags und nahmen diesmal den nördlichen Zugang. Von der Kontrollprozedur und von unserer Geschichte her war alles unverändert und verlief reibungslos.

Als wir um ca. 14.30 Uhr die Stadtmitte erreichten, sahen wir schon einige unserer Freunde, schauten aber natürlich diszipliniert durch sie hindurch. Oberster Grundsatz war: Niemand kannte niemanden!

Die Minuten zogen sich.

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