Ordnung muß sein

Alles in Ordnung - Episode 4

55 6-10 Minuten 3 Kommentare
Ordnung muß sein

Ordnung muß sein

Svenja Ansbach

Selbst Jürgen durfte nach vier Jahren nicht ran wenn ich meine Tage hatte. Is halt so.“
„Na ja, es gibt ja Alternativen …“ kicherte Jenni, „aber ein bisschen Pech hat er ja auch dein Sven. Hoffentlich lerne ich ihn noch kennen, bevor er wieder weg ist und da als strukturelle Jungfrau stirbst.“
„Da war nicht witzig!“ nölte ich und tat beleidigt, aber meine gute alte Jenni durfte sowas sagen. Ne Stunden später hatte sich mich vor dem Haus abgesetzt und ich ging nach oben, mich ‚frischmachen‘.
Ich dachte kurz drüber nach, was denn die Alternativen seien wie Jenni es ausgedrückt hatte. Ihm einfach einen runterholen war sicher keine, soviel war sicher. In meine Schokololadenfabrik? Zu früh. Ich hatte ja nichts dagegen, aber es war einfach zu früh. Ich wollte nicht wie die letzte abgebrühte Bahnhofsnutte wirken. Da blieb nur eins. Ich musste ihm auf der Schalmei spielen. Ich musste? Nein, das war ok. Ich freute mich drauf.

Als er kam, fackelte ich nicht lange, zerrte ihn ins Badezimmer, half ihm beim Entkleiden und stellte ihn wie einen kleinen Jungen unter die Dusche. Dann brauste und seifte ich Ihn ab. Besonders viel Sorgfalt verwendete ich auf seinen schon prall und steif vor ihm stehenden Schwanz. Schon während er sich im Bad abtrocknete, ging ich vor ihm auf die Knie, seine Klamotten als Knieschoner einsetzend und gab ihm eine kleine Kostprobe von dem was da kommen sollte.

Auf dem Bett ging es dann weiter. Ich kniete neben ihm, den Hintern in Richtung seines Kopfes und nahm seinen Ladestock so tief in den Mund wie ich es irgend hinkriegte. Dass ich ihm meine Pflaume hinhielt hatte zwei Gründe. Es sollte ihn geil machen und er sollte das Bändchen sehen das aus meiner Spalte hing, damit er mich nicht für eine Simulantin hielt. Ich denke, dass ich ihm für heute eine ganz gute Alternative anbot mit meinem Blasmäulchen.

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Nein nein. mein Fehlom.

schreibt rockroehre

Wer wäre ich Ihre Kollateralschäden zu kritisieren? Ich war nur überrascht, und darum umso neugieriger, ob es sich um das plötzliche »ENDE« womöglich um einen Lapsus Fingrula handelte. Aber nun weiß ich ja bescheid, dank Ihrer raschen Antwort, für die ich Ihnen sehr artig danke. Danke auch für Ihren Hinweis auf den möglichen Kapiteltitel, auf den mein Hirn in dieser Nacht ein befriedigendes Ergebnis zu ejakulieren hat. Ich berichte Ihnen dann natürlich NICHT davon — es sei denn im Rahmen eines gegenseitiges Schweigeeinverständnisses. Auch die noch weiteren denkbaren Kapiteltitel — etwa »Alles der Ordnung nach«, »Außer der Ordnung«, »Ordnung ist das halbe Leben« und »Heilige Ordnung — lieber sie!« und »Ordnung ist nur ein Begriff der Bourgeoisie &c“ — ich hätte die Kapitel alle gerne gelesen, aber Ihr Genius wandelt ja gerade in andere Gefilde. Schade. Aber aber auch schön. Ich werde niemals eine Wanderin aufhalten. Liebe Grüße und mein tiefstes Kompliment.

Tschuligom ...

schreibt Anamur

... liebe Rockröhre und danke für das allgemeine Lob. Wenn Sie meine Geschichten (überwiegend) gelesen haben, wissen Sie das Sie dabei vor Überraschungen nicht sicher sind, nie (Freuen sie sich schon mal auf die Geschichte "Sieben")! Daher müssen Kolateralschäden leider in Kauf genommen werden. Ich habe damit gerechnet, dass das Ende Fragen aufwirft und nicht jeden zufriedenstellen wird. Ist das Gehirn nicht das größte Sexualorgan das wir haben? Schmeißen Sie bitte ihr Kopfkino an und drehen Sie selbst Teil 5 "Ordnung wird überbewertet". ;-) Herzliche Grüße S.Ansbach

Wie jetzt?

schreibt rockroehre

Einfach so Ende? Über alle Maße geschätzte Frau Ansbach — so abrupt lässt man doch keine so bisher clever aufgebaute Erzählung einfach im Nichts verpuffen. Wie herzlos muss man sein, die eigenen Protagonisten in der Schwebe hängen und vor allem die Protagonistin weiterhin, ohne alle Auflösung, im eigenen Saft köcheln zu lassen? Gerade nun, da Sie just ein weiteres Konfliktpotential entkistet haben. Sie sollten sich was schämen. Darüber, allerdings nicht für Ihre bisher mehr als erwiesenes Talent als Autorin, das ich weiterhin zu schätzen weiß. Vielen lieben Dank dafür. (Aber dieses Ende … grmf. Mit dem Ende des SF-Versuchs konnte ich mich ja noch irgendwie anfreunden, aber hier? Grmf.)

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