Ordnung muß sein

Alles in Ordnung - Episode 4

55 6-10 Minuten 3 Kommentare
Ordnung muß sein

Ordnung muß sein

Svenja Ansbach

Ich hatte da bei Jürgen eine gewisse Fertigkeit erworben.

Er stöhnte wohlig und genoss sichtbar. Ich balancierte mich so aus, dass ich mich zumindest kurzzeitig von unten an meiner triefige Fotze fassen konnte. Ja, ich war mindestens ebenso geil wie er und verband die Show für ihn mit einem geschickten Fingerspiel für meine ‚Little Miss‘. Die verlangte ordentlich durchgekrault werden!

Kurzzeitig entließ ich seinen kleinen Freund noch einmal aus meiner Mundhöhle um ihm zu sagen: „Melde dich wenn‘s dir kommt. Hörst du!“
Dann nahm ich ihn erneut in mir auf und schleckte, schlabberte, züngelte an ihm herum, vorzugsweise an der Unterseite seiner Eichel. Es war ja nicht so, dass ich nicht schlucken würde, hatte ich bei meinem Göttergatten auch gemacht. Das war bei mir allein davon abhängig, wie die Sauce schmeckte. Das war ja nicht bei jedem Mann gleich. Aber auch hier wollte ich nicht so abgebrüht wirken. Es musste ja noch Steigerungspotenzial da sein.

Und dann wurde sein Stöhnen lauter und schneller und dann rief er gehorsam: „Aaah … lutsch alles raus…. ich komme …. jetzt … jetzt.“
Beim ersten ‚jetzt‘ war er draußen. Er hat aber auch wirklich auf die letzte Ritze Bescheid gesagt. Ich hatte kaum den Mund geschlossen, da spritzte er mir aus wenigen Zentimetern Entfernung dagegen, dann tropfte alles an meinem Kinn herab. Ich hielt eine Hand drunter, aber das schien nicht zu reichen. Die wie ein Schälchen geformte Handfläche lief bald über. Da hat es aber einer nötig gehabt!

Ich streifte alles auf seinem Bauch ab und gab ihm einen langen Kuss, sollte er sich ruhig selber spüren. Danach haben wir einfach beieinander gelegen und gequatscht und danach noch ein bisschen ferngesehen, während wir uns gegenseitig mit Käse-Spickern fütterten. Immerhin war an diesem Abend das erste Mal alles planmäßig gelaufen!

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4935

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Nein nein. mein Fehlom.

schreibt rockroehre

Wer wäre ich Ihre Kollateralschäden zu kritisieren? Ich war nur überrascht, und darum umso neugieriger, ob es sich um das plötzliche »ENDE« womöglich um einen Lapsus Fingrula handelte. Aber nun weiß ich ja bescheid, dank Ihrer raschen Antwort, für die ich Ihnen sehr artig danke. Danke auch für Ihren Hinweis auf den möglichen Kapiteltitel, auf den mein Hirn in dieser Nacht ein befriedigendes Ergebnis zu ejakulieren hat. Ich berichte Ihnen dann natürlich NICHT davon — es sei denn im Rahmen eines gegenseitiges Schweigeeinverständnisses. Auch die noch weiteren denkbaren Kapiteltitel — etwa »Alles der Ordnung nach«, »Außer der Ordnung«, »Ordnung ist das halbe Leben« und »Heilige Ordnung — lieber sie!« und »Ordnung ist nur ein Begriff der Bourgeoisie &c“ — ich hätte die Kapitel alle gerne gelesen, aber Ihr Genius wandelt ja gerade in andere Gefilde. Schade. Aber aber auch schön. Ich werde niemals eine Wanderin aufhalten. Liebe Grüße und mein tiefstes Kompliment.

Tschuligom ...

schreibt Anamur

... liebe Rockröhre und danke für das allgemeine Lob. Wenn Sie meine Geschichten (überwiegend) gelesen haben, wissen Sie das Sie dabei vor Überraschungen nicht sicher sind, nie (Freuen sie sich schon mal auf die Geschichte "Sieben")! Daher müssen Kolateralschäden leider in Kauf genommen werden. Ich habe damit gerechnet, dass das Ende Fragen aufwirft und nicht jeden zufriedenstellen wird. Ist das Gehirn nicht das größte Sexualorgan das wir haben? Schmeißen Sie bitte ihr Kopfkino an und drehen Sie selbst Teil 5 "Ordnung wird überbewertet". ;-) Herzliche Grüße S.Ansbach

Wie jetzt?

schreibt rockroehre

Einfach so Ende? Über alle Maße geschätzte Frau Ansbach — so abrupt lässt man doch keine so bisher clever aufgebaute Erzählung einfach im Nichts verpuffen. Wie herzlos muss man sein, die eigenen Protagonisten in der Schwebe hängen und vor allem die Protagonistin weiterhin, ohne alle Auflösung, im eigenen Saft köcheln zu lassen? Gerade nun, da Sie just ein weiteres Konfliktpotential entkistet haben. Sie sollten sich was schämen. Darüber, allerdings nicht für Ihre bisher mehr als erwiesenes Talent als Autorin, das ich weiterhin zu schätzen weiß. Vielen lieben Dank dafür. (Aber dieses Ende … grmf. Mit dem Ende des SF-Versuchs konnte ich mich ja noch irgendwie anfreunden, aber hier? Grmf.)

Gedichte auf den Leib geschrieben