Sie wusste somit, den Beschreibungen zufolge, bestens, wie Mann und Frau zusammenkamen, wie es sich anfühlte, wenn ein Prügel tief in einer Frau drinsteckte, sich an ihr reibend immerdar, und die Freundinnen hatten es als Mischung aus Schmerz und Lust beschrieben und somit Sillas Neugier bis ins Unendliche geweckt. Ossi, der Knecht mit den langen Wimpern und dem Lockenhaar. Ossis Prügel. Ossis Prügel sollte es sein, ganz, ganz tief in Silla drin. Auch sie war dem Honigwein nicht abgeneigt gewesen und fühlte nun ähnlich wie Ossi. Der Alkoholpegel war ihr Aphrodisiakum, und bald schon würde es kein Halten mehr geben.
Mit warmem, schmachtendem Blick lockte Silla Ossi hinter zwei Heuballen. Die Lämmlein schliefen bereits, und es war ein erhebendes Gefühl, sie derart unschuldig und gottgeschützt sehen zu dürfen. Das Schwarze, das zwischen Sillas Schenkeln gespielt hatte, lag ein bisschen abseits, und Silla fragte sich kurz, wovon es wohl träumte… und wovon wohl Ossi in den folgenden Nächten träumen würde.
Dann schob sie ihr Kleid über die Schenkel zurück. So viel Bein hatte Ossi in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Wenn er sich Silla nackt vorgestellt hatte, hatte er nur geahnt, wie seine Geliebte unter dem Kleid aussehen könnte. Die Realität raubte ihm aber Sinne und Atem. Er liess sich neben ihr zu Boden sinken und atmete ihren Duft, den Duft nach Honigwein aus ihrem Mund, den Duft ihrer Haut, den Duft ihres von Josephina und den Mägden geschneiderten Kleides. Dann streckte er zögerlich die Hand aus, schob sie, wie damals das schwarze Lamm seinen Kopf, zwischen Sillas Schenkel und befühlte ihre nackte Punze. Unterhosen trugen viele Frauen damals noch nicht; ihr innerstes, geheimes Plätzchen war durch viele Stoffschichten ohnehin geschützt, und gerade Bäuerinnen legten viel Wert darauf, dass frische Luft ihr Allerheiligstes streichelte und kitzelte – so auch Silla.
Ossis Griff an Sillas Punze – und was aus ihm wurde
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