Paris, wie es atmet

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Paris, wie es atmet

Paris, wie es atmet

Chloé d'Aubigné

Erst nachdem er fühlen konnte, dass sie sich entspannte, dass sie sich ein klein wenig an diese Berührungen seiner Hände an ihrer nackten Haut gewöhnt hatte, wagte er weiterzugehen. Seine Hände fuhren an ihren Seiten entlang, über ihre Brust, dann umfasste er sie vorsichtig, ohne sie zu kneifen, nur mit genug Druck, dass sie ein leichtes Aufstöhnen nicht mehr unterdrücken konnte. Seine Daumen fuhren über ihre Brustwarzen, die sofort auf diese Berührungen reagierten und steif wurden. Und sie, sie streckte den Rücken ein wenig durch, die Brust noch näher zu ihm. Sie ließ ihren Körper sprechen, um ihm zu vermitteln, wie sehr sie dies wollte, wie sehr sie jede seiner Berührungen genoss.
Sie spürte, wie ihr immer heißer wurde, wie sich ihr Atem in kleinen Stößen schneller bewegte. Sie konnte nicht anders, musste ihre Hüften gegen die seinen pressen, spürte nun deutlich die Wölbung seiner Erektion durch die Jeans, hart, aber ruhig, nicht drängend. Dies wäre der Moment gewesen, in dem sie aktiv hätte werden können. Ja, sie hätte entscheiden können, wie es nun weiterging. Sie hätte beginnen können, ihn zu verwöhnen, oder aber von ihm fordern, sich vollkommen ihr zu widmen. Doch sie wollte nur genießen. Einmal die passive Rolle innehaben. Geführt zu werden, gehalten zu werden, so wie sie war. Und so, wie er sie sah. Ohne Sonnenbrille. Ohne irgendwelchen Schmuck. Einfach nur sie.
Als würde er diese Gedanken fühlen, hielt er sie einen Moment ganz still, beinahe sanft. Auch wenn sie seinen harten Schwanz immer noch deutlich fühlte, so fühlte sie sich einfach nur beschützt. Er hatte sie noch ein wenig näher an sich gezogen, seine Lippen ganz nahe an ihrer Schläfe, ihren Atem lauschend.
Mit einem Kuss durchbrach sie diese Pause und gab ihm das Zeichen, dass er weitergehen durfte.

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