So glitt er mit seinen Händen tiefer. Langsam, aber bestimmt, öffnete er ihren Hosenknopf, zog den Reißverschluss hinab, schon die Jeans über ihre Hüften. Er ging vor ihr auf die Knie, küsste ihren Bauch, die Haut ihrer Oberschenkel, direkt über dem Hosenbund, dann weiter, seine Lippen an der Innenseite ihrer Oberschenkel, die sich leicht öffneten. So weit, wie die halb heruntergelassene Jeans es zuließen. Es war ihr Körper, der die Kontrolle über ihre Gedanken übernommen hatte. Er handelte danach, was sich gut anfühlte. Und sie, sie fragte sich nicht, ob dies in diesem Moment richtig war. Sie wusste einfach, dass es sich wunderschön anfühlte und somit nicht falsch sein konnte.
Nur einen Moment lang zögerte sie, als er ihre Hose vollständig auszog. Ihr Blick suchte den seinen. Er sah sie an, direkt, offen und mit einem Hauch von etwas, das ihr wie Anerkennung erschien. Doch genau so, dass sie wusste, dass sie sich diesem Mann hingeben sollte. Denn auch, wenn die Situation ihres Kennenlernens und ihr Arrangement sich nicht so einfach vergessen ließen, das hier, das fühlte sie deutlich, war keine Geschäftstransaktion. Es war auch nicht nur ein guter Tag. Es war echt.
Er schob sie näher an die Couch, stützte sie sanft, als sie sich auf diese sinken ließ. Dann erst kniete er sich auch auf diese, über sie gebeugt. Sie öffnete ihre Beine, drängte ihm sanft ihr Becken entgegen, wollte ihm zeigen, wie sehr sie dies hier wollte. Wie sicher sie sich war, dass sie in diesem Moment nichts mehr begehrte, als ihn tief in sich zu spüren. Sie spürte ihn auf sich, seine Haut, die so warm war, seine Hände, die weiterhin sanft und ruhig über ihre nackte Haut glitten, nur manchmal ein wenig stärker zupackten, aber immer in den richtigen Momenten und an den genau richtigen Orten.
Paris, wie es atmet
2 14-23 Minuten 0 Kommentare
Paris, wie es atmet
Zugriffe gesamt: 330
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.