Parkschaden

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T. D. Rosari

Sex war für sie ein Instinkt und keine philosophische oder kulturelle Denkaufgabe. Hier gab es keinen guten Geschmack – gut und richtig war, was anmachte.
Viel hatte Bridget nicht an, als sie angezogen war. Ihre Aufmerksamkeit wanderte erwartungsvoll zu Mario. Dieser war inzwischen völlig nackt und saß mit einer mächtigen Erektion in seinem Stuhl. Unwillkürlich ging Bridget auf Mario zu. Sie war schon im Begriff, nach dem dunkelrot glänzenden Schwanz zu greifen, als ihr Mario einen Klaps auf ihre ungeduldigen Finger gab. „Nicht so eilig!“, ermahnte sie Mario und grinste hämisch. Bridgets Gier war unübersehbar und brachte Mario natürlich in eine mächtige Position: Er konnte über die Zutaten verfügen, die Bridget zur Befriedigung ihrer Lust benötigte. Zwar bebte auch Mario vor Erregung und Erwartung, doch hatte er sich eine Spur besser im Griff als diese bemerkenswert nymphomanische Frau.
Wieder griff Bridget nach dem mächtigen Prügel zwischen Marios Beinen. Das Objekt ihrer Begierde war so nah, und wieder bekam sie einen schmerzhaften Klaps auf die Hand. „Kannst du es wirklich nicht erwarten? Wo bleibt dein Stolz?“, provozierte sie Mario. Bridget versuchte es ein drittes Mal. Sie war wie ein Kleinkind, das nach verbotenen Süßigkeiten grapschte. „Ich sehe schon, so geht das mit dir nicht!“, erklärte Mario.
Mario holte Handschellen hervor. Bridgets Herz schlug schneller. Gleichzeitig fühlte sie eine erwartungsvolle Erleichterung. Sie war unartig, um bestraft zu werden. Und Mario schritt nun offenbar zur Tat: Er fixierte Bridgets Handgelenke hinter ihrem Rücken und führte sie in einen kleinen Raum, den sie bisher für einen begehbaren Schrank gehalten hatte. Nun erkannte sie, dass es sich um ein gut eingerichtetes Spielzimmer für intime Stunden handelte. Bridget atmete beim Anblick der Ausstattung dieses Studio tief durch: Sie hatte Mario unterschätzt.

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