Ich bin es, Dein Pharao!“, herrsche er mich wieder an.
Er war offenbar in dem Wahn gefangen, im Moment wirklich ein Pharao zu sein!
Ich drehte mich zögernd um und konnte ihn groß und wuchtig über mir fast schweben, konnte seinen unglaublich mächtigen Penis vor mir wie drohend sehen. Trotz mehrer Ejakulationen war er noch immer erigiert und zuckte fordernd. Er packte urplötzlich meine beiden Schenkel, riss sie auseinander, hob mein Becken in die Höhe und stürzte sich kraftvoll in mich. Mir blieb der Atem weg. Er drang ein und ich fühlte mich total ausgefüllt. Als er ganz tief eingedrungen war verweilte er ruhig und fest, rotierte nur mit seinem Becken, stieß einige Male pfeifend die Luft aus und begann dann wieder kräftig und routiniert zu stoßen und zu kreisen. Er hatte seine Augen geschlossen und genoss es sichtlich. Langsam begannen sich in meinem Gehirn bunte Ringe zu drehen, einige Raketen zu explodieren und ein ungeheurer Druck baute sich in mir auf. Irgendwann in diesem Taumel explodierte ich und hatte einen unglaublichen intensiven Orgasmus, der sich schreiend seinen Weg suchte. Es war als würde ich im Publikum, fußfrei sitzen und alles wie ein Theaterstück abrollen. Meine Schreie gingen in ein Röcheln über.
Er unterbrach jedoch in keinem Augenblick, er bohrte sich trotzdem weiter in mich, packte meine Pobacken, krallte seine Fingernägel hinein und stieß noch nach. Er machte weiter bis ich wieder kam und nur mehr an seinem Körper herabhing. Dann zog er sich aus mir zurück und ließ mich kraftlos in dem Kissen versinken.
Erst dann ließ er mich los, dreht sich um und nahm sein Champagnerglas. Ich raffte mich auf und schleppte mich ins Bad. Mein Körper fühlte sich wund und ausgelaugt an, meine Knochen schmerzten.
Als ich wieder herauskam, hatte er einen Bademantel an, räkelte sich lässig in einem Polstermöbel und sah mir lächelnd entgegen. Er war wie verwandelt.
Er erhob sich, bot mir ebenfalls ein Glas an und drehte an den Knöpfen einer Musikanlage.
„Du bist einfach eine wundervolle Frau! Es war sicher nicht das letzte Mal, dass wir uns trafen. Darf ich Dir ein Taxi rufen lassen, oder willst Du noch bleiben?“
Das kam ganz unvermittelt und ich fühlte mich richtig benützt vor.
Ich wollte nicht mehr bleiben, ich wollte nur nach Hause.
Während ich Lisa anrief und bat, mir den Wagen zu schicken, hatte er sich ebenfalls angekleidet und bot mir seinen Arm an.
Er begleitete mich in das Foyer, ging mit mir vor das Hotel und half mir galant beim Einsteigen.
Ich wusste da noch nicht, dass es noch einige Zusammenkünfte geben wird, die mir fast den Verstand rauben und mich an den Rand der Existenzfrage bringen werden.
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