Die Mädchen bewegten sich auch zwischen den Tischen und einige der Männer steckten ihnen sogar Geldscheine in ihre knappen Höschen oder den Büstenoberteilen.
Marse El Shabi verwickelte mich in ein sehr spezielles Gespräch über Altertümer, Funde und altägyptische Geschichte und war sehr angetan über mein Fachwissen. Naja, immerhin ging mein Studium ins Endstadium, daher war es kein Wunder, dass man mich mit diesem Thema fast niemals in Verlegenheit bringen konnte. Besonders fasziniert war er von der Welt der Götter und ihrer Bedeutung in dieser Zeit der Pharaonen und ihrer Regentenzeit.
Nach dem Dessert hielt er eine kleine Ansprache an seine Gäste und bedankte sich dafür, dass sie gekommen waren und dankte auch für die zahlreichen Spenden für den Club.
Dann wandte er sich mir zu, streckte mir seine Hand entgegen und bat mich aufzustehen. Er stellte mich als eine Künstlerin vor, eine Künstlerin des Burlesquetanzes, die nun ein wenig zur Erbauung beitragen wird.
Ich bevorzuge diese Art von erotischem Tanz, weil das Ziel dabei nicht die völlige Nacktheit ist, sondern die erotische Darbietung der Bewegungen und des Tanzes und der Fantasie freien Lauf lässt und immer ästhetisch wirkt. Der Körper wird nur fast enthüllt, lässt Einblicke zu, enthüllt fast alles außer der Intimstelle und wirkt vielleicht gerade deswegen sehr erregend.
Auf eine befehlende Handbewegung von ihm, wurde das Licht im Saal gedämpft und die Unterhaltung verstummte augenblicklich, man konnte die aufkommende Erregung spüren.
Ich streifte meinen goldenen Mantel ab und ging langsam, ihn und meine Federboa hinter mir her schleifend, zu dem Podium.
Dort waren ein Stuhl und ein kleines Tischchen aufgestellt. Ich setzte mich, mit dem Rücken zum Publikum, rittlings auf den Sessel und stützte meine Arme auf die Lehne. Mein Hinterteil bewegte sich lasziv hin und her, was sofortiges Raunen zur Folge hatte.
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