„Sie sind in guten Händen, Herr Schneider.“
Dann verschwand er, und ich blieb zurück mit einer Krankenschwester, die mich ansah, als würde sie überlegen, ob sie mich einfach ersticken sollte.
„Also“, sagte ich in die peinliche Stille, die plötzlich entstanden war. „Wie oft müssen Sie jetzt ‚nach mir sehen‘?“
Lena seufzte. „So oft wie nötig.“
„Und was genau bedeutet das?“
Sie lächelte sarkastisch.
„Das heißt, ich komme alle zwei Stunden und frage, ob Ihr… Zustand sich gebessert hat.“
Ich starrte sie an. Sie starrte zurück. Und dann passierte etwas Seltsames: Ein Prickeln. Nicht wie Elektrizität, sondern wie etwas Lebendiges, Spannendes. Etwas, das schon da war, bevor ich auf dieses verdammte Kabel gepinkelt hatte. Etwas, das vielleicht sogar der Grund war, warum mein Körper jetzt so reagierte. Lena räusperte sich und wandte den Blick ab.
„Ich komme später wieder.“
„Ich werde hier sein.“
Sie warf mir einen letzten Blick zu, dann verschwand sie. Und ich lag da, mit einer Erektion, die nicht nachließ, und einem Lächeln, das ich nicht unterdrücken konnte. Es würde ein interessanter Aufenthalt werden.
Die Tür schloss sich mit einem leisen *Klick*. Ich starrte auf das weiße Laken, unter dem meine Erektion schmerzhaft pulsierte, und versuchte, nicht an Lena zu denken. Das Problem war nur: Sie ging mir nicht aus dem Kopf. Und der dumpfe Puls zwischen meinen Beinen erinnerte mich unmissverständlich daran, dass mein Zustand keineswegs besser wurde. Im Gegenteil.
Ich presste die Handballen gegen meine geschlossenen Augen. Verdammt.
Die nächsten Stunden verliefen in einer seltsamen Mischung aus Peinlichkeit und einer Art angespannter Erwartung. Jedes Mal, wenn Schritte auf dem Flur zu hören waren, spannte ich mich unwillkürlich an. War sie es?
Beim vierten Mal war es tatsächlich Lena.
Patient mit Dauererektion
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