Sie kam herein, ohne anzuklopfen, eine Spritze in der Hand.
„Schmerzmittel?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Beruhigungsmittel.“ Sie musterte mich kühl. „Ihr Puls ist zu hoch. Und Sie schwitzen.“
Ich konnte mir nicht helfen. Ich grinste und erwiderte: „Nehmen Sie’s als Kompliment.“
Sie ignorierte das. Stattdessen nahm sie meinen Arm und suchte nach einer geeigneten Vene. Ihre Finger waren warm.
„Sie sind nicht sehr professionell“, bemerkte ich.
„Und Sie sind nicht sehr kooperativ.“
„Ich stehe unter Strom.“
Ihre Augen blitzten auf: „Das ist nicht lustig.“
„Doch. Ein wenig.“
Sie stach zu – nicht besonders sanft. Ich zuckte zusammen.
„Das war Absicht“, sagte sie.
Ich lachte bitter. Und dann passierte es:
Lena sah mich an – eindringlich, intensiv – und plötzlich war da etwas in ihrem Blick, das ich nicht deuten konnte. Etwas Dunkles, Heißes. Etwas, das mich noch härter werden ließ, wenn das überhaupt möglich war.
„Sie machen es schlimmer“, flüsterte ich.
Sie lächelte – nicht sarkastisch, sondern gefährlich. „Vielleicht will ich das. Drücken Sie da drauf.“
Ich gehorchte mechanisch und drückte auf das Pflaster, das sie über die Einstichstelle geklebt hatte. Die Spritze lag jetzt auf dem Nachttisch. Ihre Hand wanderte langsam über meine Brust, hinunter zu meinem Bauch. Ich holte scharf Luft.
„Schwester Lena“, murmelte ich. „Das ist höchst unprofessionell.“
„Ich weiß.“
Ihre Finger schlossen sich um mich. Und dann … ging die Tür auf.
Lena riss sich zurück, gerade als der Arzt hereinkam. Er musterte uns scharf.
„Alles in Ordnung hier?“
„Ja“, sagte Lena schnell. „Ich habe gerade die Medikation verabreicht.“
Der Arzt nickte, warf mir aber einen misstrauischen Blick zu.
„Herr Schneider, Sie sehen… angespannt aus.“
„Das liegt an der Spritze. Ich hasse Spritzen“, antwortete ich.
Patient mit Dauererektion
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