Patient mit Dauererektion

49 7-12 Minuten 0 Kommentare
Patient mit Dauererektion

Patient mit Dauererektion

Jürgen Lill

Lenas Atem war heiß auf meinen Lippen, ein Versprechen, das sie nicht aussprach. Dann glitt sie nach unten, ihre Zähne knabberten leicht an meinem inneren Oberschenkel, bevor sie mich endlich in den Mund nahm. Sanft zuerst. Ihre Lippen umschlossen mich, weich und geschmeidig, während ihre Zungenspitze kleine Kreise unter der Eichel zog. Ich grub meine Finger in die Bettlaken, versuchte mich zu kontrollieren.
„Lena …“
Sie ignorierte mich. Stattdessen erhöhte sie den Druck, ihre Zähne kratzten jetzt ganz leicht über die empfindliche Stelle, bevor sie mich tiefer nahm. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Sie wusste, was sie tat – jeden Nerv, jede Reaktion kannte sie besser als ich selbst.
Dann biss sie zu. Nicht hart, aber spürbar, genau dort, wo die Haut am dünnsten war. Ich zuckte zusammen, ein halb ersticktes Stöhnen entwich mir. Lena hob den Blick, ihre Augen funkelten im gedimmten Krankenhauslicht. „Zu viel?“
Ich schüttelte den Kopf, unfähig zu sprechen. Lena lächelte – und biss wieder zu, diesmal fester. Die Mischung aus Schmerz und Lust ließ mich die Hüften heben, aber ihre Hand drückte mich unerbittlich zurück auf die Matratze.
„Ich sagte doch – ich bestimme das Tempo.“
Ihr Mund bearbeitete mich weiter, immer wilder, immer gnadenloser. Ihre Zähne markierten mich, ihre Lippen saugten, bis ich dachte, ich würde explodieren. Ich war kurz davor, als sie plötzlich aufhörte.
„Nein“, keuchte ich.
„Doch.“ Sie strich mit dem Daumen über meine Eichel, die jetzt feucht von ihrem Speichel und meiner eigenen Lust war. „Du kommst, wenn ich es sage.“
Dann nahm sie mich wieder in den Mund, und diesmal gab es keine Gnade. Ihre Zähne drückten fester zu, ihr Mund bewegte sich schneller, bis ich nicht mehr atmen konnte. Ich kam mit einem heftigen Stöhnen, mein Körper zuckte unter ihr, aber sie hörte nicht auf.

Ihre Lippen schlossen sich fester um mich, ihr Mund saugte weiter, während ich zusammenzuckte, überempfindlich, aber sie ließ nicht locker. Stattdessen biss sie noch einmal zu – und plötzlich war da wieder dieses Gefühl, dieses unerträgliche, wunderbare Kribbeln, das sich in meinem Unterleib ausbreitete.
„Lena, ich kann nicht …“
„Doch, Du kannst!“
Und dann kam ich tatsächlich wieder, schwächer, aber nicht weniger intensiv, während sie mich weiter in ihrem Mund hielt, bis ich zitternd zurückfiel.
Lena leckte sich langsam die Lippen, ihr Blick siegte. „Das nenne ich eine erfolgreiche Behandlung.“
Ich lag da, völlig erschöpft, mein Herz schlug immer noch wie wild. „Du bist …“
Mir fiel kein Wort ein, das auch nur ansatzweise hätte ausdrücken können, was ich ausdrücken wollte. Doch Lena verstand mich auch so. Sie grinste, richtete sich auf und strich sich über den Kittel.
„Und Du bist endlich entspannt.“, erwiderte sie mit einem Nicken in Richtung meines langsam erschlaffenden Penis. Sie warf mir einen letzten Blick zu. „Schlaf jetzt. Ich komme morgen früh wieder.“
„Um nach mir zu sehen?“
„Natürlich.“ Ihre Augen blitzten. „Nur zur Sicherheit.“
Die Tür schloss sich hinter ihr, und ich blieb zurück – müde, erschöpft und mit einem blöden Grinsen im Gesicht.
Und am nächsten Morgen, als die Sonne durch die Jalousien fiel und Lena tatsächlich wiederkam, mit einem Kaffee in der Hand und einem vielsagenden Blick, wusste ich eines:
Dieses verdammte Stromkabel war das Beste, was mir je passiert war.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 5438

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben