Sie grinste bei diesem absurden Gedanken. Andererseits juckte ihr Hintern seit Tagen, machte sie ganz kirre. Es war fast, als wünschte er sich Haue! Anita zog sich den Minirock an, verrenkte sich schier, um den hinteren Zipper zuzubekommen. Sie schlüpfte in die High Heels, die sie sich auch noch geleistet hatte. Es ging los!
Ihre Mama staunte, als sie die Tochter erblickte. Anita wirkte so erwachsen in dieser auffälligen Garderobe. Sie verabschiedete sich von ihrer Mutter, die ihr ein Küsschen auf die Backe gab. Anita wollte mit dem Rad fahren, was sich als schwierig herausstellte. Der Rock war so knapp, dass sie sich nicht auf den Sattel traute. Ihre Mutter beobachtete ihre Tochter, die gerade das Rad auf den Gehweg schob. Anitas Ma war eine pragmatisch handelnde Frau, die stets eine Lösung parat hatte. Sie brachte Anita eine längere Strickjacke, die sie vorne zuknöpfen konnte. Anitas Mutter meinte:
„Zieh das über, Liebes. Dann kann niemand etwas sehen, wenn du dich auf das Rad setzen willst.“
Anita errötete, als sie in die Jacke schlüpfte. Was dachte ihre Mama denn jetzt von ihr? Die reagierte ganz ungewohnt, als ahnte sie Anitas Selbstzweifel. „Du bist wunderschön, Anita! Ich wünsch dir einen schönen Nachmittag bei Marius. Mein süßes Mädchen wird ihm sicherlich sehr gut gefallen!“
Anita war baff. So etwas Liebes hatte ihr die Mama noch nie gesagt. Anita schwang sich schnell aufs Rad, damit die Mama die Träne nicht sah, die ihren Blick trübte. Anita fuhr los, hatte es eilig, zu ihrem besonderen Date zu kommen. Carola Kruse sah ihrer Tochter lange nach. Anita war erwachsen!
Anita schaffte die Strecke in Rekordzeit. Die Heels steckten in ihrer Tasche, da sie in Turnschuhen schneller war. Die Strickjacke bedeckte ihre Beine, und auch weiter hinten war alles im grünen Bereich. Anita schloss ihr Bike ab, indem sie es an eine Straßenlaterne kettete.
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