Denn Mira und Peggy hatten ein geheimes Punktesystem. Lehrlinge zählten da nur halb. Gesellen voll, und Meister das Doppelte. Gutachter waren in diesem System nicht erfasst. Aber dieser sah so schnuckelig aus. Peggy wollte ihn haben; auch für privat…
Sie sah ihre Felle schon schwimmen, da kam ihr der glückliche Zufall zur Hilfe. Er erschien in Form des Lieferanten, und Peggy musste glücklicherweise gerade aufs Lager, um dem Lehrling das Gewünschte zu holen.
Als sie zurückkam, saß der Gutachter allein am Schreibtisch und studierte Preislisten, während Mira drei Schritte weiter Kartons aufriss, und feurige Blicke schleuderte.
„Kann ich ihnen vielleicht derweil behilflich sein?“ gurrte die Blonde mit engelsweicher Stimme.
Sie beugte sich genau so über die Listen, wie sie es bereits hundertmal bei dem Stotterer getan hatte. Die Handflächen über die nackten Knie gestützt, und die Brüste leicht mit den Oberarmen eingerahmt, so dass der Druck eine tiefe Schlucht entstehen ließ; eine Schlucht, in die nun auch unser Gutachter hinein zu stürzen drohte. Sie strahlte noch immer die Hitze der südlichen Sonne aus, …und duftete betörend süß nach Kokosöl.
Der innere Hengst in Thomas blähte gierig die Nüstern und begann hufscharrend zu wiehern.
„Ja, die „Sitzwanne Ibiza“ würde ich mir gern mal aus der Nähe ansehen. Angeblich soll die Überschwemmung sie aus der Halterung gerissen haben. Kann ich mir gar nicht vorstellen, bei dieser robusten Bauweise…“
„Die „Ibiza“ haben wir drüben in der Bäderausstellung. Wenn sie mir bitte einmal folgen möchten?“
Thomas folgte nur zu gern. Zumal er dabei einen hinreißenden Blick auf ihre Heckansicht hatte. Der Stretchmini formte die straffen Hinterbäckchen makellos nach. Und die Muskeln der nackten Schenkel spielten derart verführerisch unter der sonnenverwöhnten Haut, dass dem Gutachter unwillkürlich die Brille beschlug…
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.