Würden sie es wirklich erlauben, wenn wir zwei junge Männer auf der Kirmes kennenlernen?“ Darum geht es, Alwine. Ich denke mir, dass sich vielleicht sogar eine männliche Hand auf eure Popos verirrt und dort andere Dinge anstellt, als ich es gewöhnlich tue. Ich werde jedoch bei euch bleiben, damit nichts Dummes geschieht, das Folgen nach sich ziehen könnte!“
Alwine kicherte. „Aber sie bräuchten dann ja auch einen Galan!“
„Das stimmt, du Schlingel! Mein Verlobter Klaus wird mich zu dieser Zeit besuchen. Er mietet sich in einem Gasthaus in der Stadt ein, so dass er uns auf die Kirmes begleiten wird. Ihr seht, dass ich an alles gedacht habe.“ Jolanthe erhob sich.
„Bis zur Kirmes sollten eure Popos wieder ihr hübsches Antlitz zeigen. Deswegen werdet ihr euch jetzt bäuchlings aufs Bett legen, damit ich euch behandeln kann.“ Schon raschelten die Röcke. Alwine und Luise reckten der Gouvernante die versohlten Hintern entgegen, denen man die rüde Behandlung deutlich ansehen konnte. Jolanthe benutzte ihre spezielle Heilsalbe, die aus einer ausgewogenen Mischung von Arnika und Kamille bestand. Sie strich die gezeichneten Pobacken dick ein, was den jungen Damen ein Seufzen entlockte.
„Das werden wir jeden Tag wiederholen. Bis die Kirmes beginnt werden eure Popos wieder heile sein!“
Jolanthe hatte nicht gelogen. Durch die tägliche Popopflege waren am Tag des Kirmesbesuchs sämtliche Spuren verblasst. Herr Lünen erlaubte den Mädchen mit Jolanthe auf den Rummel zu gehen. Luise und Alwine hatten sich vorbildlich verhalten und den Vettern aus dem Weg gegangen. Herr Lünen ließ die Frauen mit seiner motorisierten Kutsche zur Kirmes fahren. Das dampfbetriebene Gefährt der Firma Daimler war nur schlecht gefedert. Die Mädchen waren deshalb froh, dass ihre Hinterteile wieder völlig schmerzfrei waren.
Peinliche Augenblicke
Episode 7 aus: Die Abenteuer einer Gouvernante
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Peinliche Augenblicke
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