Die Mädchen unterhielten sich über eine Party, die am Samstagabend stattfinden sollte. Ein Mitschüler der Jungs wollte seinen 18. Geburtstag am Seeufer feiern. Klaus schlug seinen Kumpels vor, dass sie die drei Mädchen auf die Party mitbrachten. Manu war sehr gespannt, was sie an diesem Abend erwartete.
Margot überkam eine Vorahnung, als die Mädchen um Ausgang baten. Die Schulregeln sprachen nicht dagegen, dass die 18-Jährigen am Samstagabend auf eine Geburtstagsfeier gingen. Sie sollten jedoch um spätestens Mitternacht auf dem Internatsgelände sein. Margot bestand auf diesem Versprechen, das sie von den drei Schülerinnen einforderte. Die empathische Lehrerin gönnte den jungen Frauen ihr Vergnügen, warnte sie aber auch, dass sie aufeinander achtgeben sollten. Margot kam ihre eigene Zeit als Internatsschülerin in den Sinn. Sie hatte damals keinen festen Freund, wie einiger ihrer Klassenkameradinnen. Margot vergnügte sich aber manches Mal mit anderen Mädchen, wobei diese Spiele immer intensiver wurden. Von daher wusste Maggie, was in den Mädchen vorging. Sie ahnte, dass es demnächst ratsam sein könnte, wenn sie das Thema Verhütung aufs Tablett brachte. Margot fand es schade, dass sich die anderen Lehrer kaum Gedanken darüber machten, was die Schülerinnen nach Schulschluss so trieben. Margot wollte es auch in dieser Hinsicht anders machen. Sie erinnerte sich noch gut an eine ältere Mitschülerin, die kurz vor dem Abitur schwanger wurde. Hanna musste damals das Internat verlassen, obwohl sie kurz vor den Prüfungen stand. Solch eine unschöne Erfahrung wollte die Junglehrerin ihren Mädchen gerne ersparen. Manu, Bine und Petra versprachen ihrer Lehrerin, dass sie brav bleiben wollten. Margot entließ sie mit einigen guten Ratschlägen. Sie war sich bewusst, dass sich die Mädels vielleicht nicht daran halten würden. Margot wünschte den jungen Frauen dennoch viel Spaß.
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