Pfeffer & Salz

Warten auf das Christkind - Teil 1

24 17-26 Minuten 1 Kommentar
Pfeffer & Salz

Pfeffer & Salz

Lenard D. Blixen

Heute war es wieder so weit. Pünktlich um 10 Uhr klingelte Natascha an der Haustür. Adam machte auf. Ein kurzes Hallo. Natascha hängte ihre Jacke an die Garderobe und zog ihre Hausschuhe an, die sie immer mitbrachte. Sie arbeitete Gott sei Dank selbstständig, nachdem Eva sie angelernt hatte, was und wie etwas gemacht werden sollte.
Eva und Adam saßen noch beim Frühstück, als Natascha von der Küche an der Essecke vorbei Richtung Evas Büro entschwand, bewaffnet mit Putzlappen und Staubsauger.
Vielleicht schaute ihr Adam ein bisschen zu lange hinterher, ganz unverblümt auf den Hintern schauend. „Hey, mein Lieber! Guckst Du ihr etwa auf den Arsch?“, raunzte ihn Eva leise an, auf dass Natascha das nicht noch hörte. „Ich? Neeeein, wo denkst Du hin? Ich war grad nur so in Gedanken.“
„So, so, in Gedanken! Könnt ich mir schon denken, welcher Art von Gedanken“, kicherte Eva.
Nun ja, Natascha hatte wirklich trotz ihrer Schwangerschaft noch einen netten, kleinen und knackigen Popo, der in ihrer knappen Jeans wunderbar zur Geltung kam.
Eva legte Adam beschwichtigend ihre Hand auf den Unterarm, legte ihren Kopf auf die Seite und mit einem sanften Lächeln sagte sie: „Na ja, ist ja eigentlich auch normal für einen Mann, einem solchen Knackärschchen nachzusehen! Sorgen würde ich mir machen, wenn Du dem scharfen Pizzaboten, der uns immer beliefert, so nachsehen würdest!“
„Ach ja, also dem Pizzaboten hast DU schon hinterhergesehen!?“, frotzelte Adam mit einem Lachen und gespielter Empörung. Jetzt fühlte sich Eva ertappt und ein kleiner Anflug von Rot stieg ihr ins Gesicht.
Sie neckten sich noch ein paar Mal mit diesem Thema, dann ging jeder in sein Büro, um zu arbeiten.
Nach einer Weile kam Natascha mit dem Staubsauger in Adams Büro: „Kann ich jetzt Dein Büro saugen?“, fragte sie mit ihrem süßen russischen Akzent.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1716

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Die dankbare Perle

schreibt Thunders

„Träumen von große, starke Mann...so lange nix Schwanz...immer nur wichsen...nicht gut..." Wie gut, dass es so großzügige Arbeitgeber gibt!

Gedichte auf den Leib geschrieben