„Ist schon ’ne hübsche Schnitte, meine Eva!“, dachte er.
Eva schlüpfte unter die Bettdecke und kuschelte sich an Adam. „Gute Nacht, mein Lieber.“
„Gute Nacht, schlaf gut.“ Sie löschten das Licht.
„Du, Eva …“
„Ja“
„Ich musste den ganzen Tag noch an unser Gespräch von heute Morgen denken.“
„Was denn?“, fragte Eva mit einem Gähnen.
„Na ja, was Du so über Natascha und mich gesagt hast.“
„So, was hab ich denn gesagt?“
Wusste sie es jetzt wirklich nicht mehr oder wollte sie ihn auf die Probe stellen und aus der Reserve locken?
„Na, als ich ihr auf den Hintern geguckt hab und mir so meine Gedanken gemacht habe.“
„Ach so. Und was hast Du den ganzen Tag so überlegt?“
„Na ja, ich schlafe wirklich gerne mit Dir, Du bist eine wunderschöne Frau und ich habe nicht das Gefühl, irgendetwas zu vermissen, bei Dir.“ Das sagte er nicht nur so, sondern er meinte es ganz ehrlich.
„Aber Du, hast doch neulich selbst gesagt, irgendwie könnte unsere Beziehung etwas mehr Pfeffer vertragen, ich mein jetzt, was unseren Sex angeht.“
„Ja und? Was willst Du mir jetzt sagen?“
„Na ja, die Natascha ist schon ’n rattenscharfes Mädel, und soweit ich weiß, hat sie keinen Freund. Sie meint ja immer, ihr Deutsch sei zu schlecht für ein tieferes Gespräch. Und da hatte ich so bei mir gedacht...“
Weiter kam er nicht. Eva fiel ihm ins Wort: „Du willst sie ficken!“ Auf einmal war sie hellwach, knipste ihr Nachtlämpchen an und sah Adam ganz entgeistert an.
„Das ist jetzt nicht Dein Ernst, Adam!?“
„Schau mal Liebes, ich will das ja nicht heimlich machen. Und Du sollst auch Deinen Spaß haben!“
„Und? Wie stellst Du Dir das so vor?“, schmollte sie.
„Schau, Du warst ja auch nicht abgeneigt, als es um den Pizzaboten ging. Er gefällt Dir doch auch, oder?“ Adam schaute sie von der Seite an. „Könntest Du Dir vorstellen, ihn zu vernaschen?
Pfeffer & Salz
Warten auf das Christkind - Teil 1
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Pfeffer & Salz
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Die dankbare Perle
schreibt Thunders