Pfeffer & Salz

Warten auf das Christkind - Teil 1

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Pfeffer & Salz

Pfeffer & Salz

Lenard D. Blixen

Eva und Adam führten seit 20 Jahren eine glückliche Ehe. Klar, es gab einige Auf und Abs, wie in jeder langjährigen Beziehung. Sie waren beide um die 50 und seit einigen Jahren selbstständig, sie im kreativen Bereich als Modedesignerin, er als Versicherungsmakler. Ihre Büros hatten sie im eigenen Haus, was bald abbezahlt war.
Der Sohn war aus dem Haus und hatte einen gut dotierten Job in Hamburg. Beide hatten beschlossen, nur noch 4 Tage in der Woche zu arbeiten. Leisten konnten sie es sich.
Ja, im Bett waren sie nicht mehr so leidenschaftlich wie früher, aber ein eingespieltes Team. So wie Eva wusste, welches Garn für welchen Stoff zu verwenden war, wusste sie, Adams Knöpfchen zu drücken, um die gewünschten Reaktionen hervorzurufen. Nicht anders war es mit Adam: Er wusste, wo in einem Versicherungsvertrag die Kreuzchen gesetzt werden mussten, so kannte er ganz genau Evas Stellen, die er ankreuzen musste, um sie auf Touren zu bringen. Halt alles ein bisschen routinemäßig. Kurz, es fehlte beiden so ein wenig Pfeffer in ihrem Liebesleben.
Zu ihrem Wunsch, weniger zu arbeiten, gehörte auch, dass sie sich seit circa einem Jahr eine Haushaltshilfe für das Grobe gönnten. Das hatten sie bis vor einem Jahr neben ihren Jobs noch gemeinsam gemacht.
Natascha kam aus Osteuropa und putzte bei den Bergmanns einmal die Woche. Sie wurde ihnen von einem befreundeten Pärchen empfohlen.
Natascha war 35 Jahre alt und lebte hier in einem kleinen Appartement. Mehr bezahlte das Amt nicht. Sie hatte noch zwei weitere Putzstellen, um ihren Unterhalt etwas aufzubessern. Davon schickte sie einen Teil in ihre Heimat, wo ihr kleiner Junge bei ihrer Mutter lebte. Sie konnte ihn nicht mitnehmen und hier gleichzeitig arbeiten. Die Bergmanns waren mit ihrem Putzergebnis zufrieden und zu den Feiertagen bekam sie immer eine Kleinigkeit geschenkt.

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Die dankbare Perle

schreibt Thunders

„Träumen von große, starke Mann...so lange nix Schwanz...immer nur wichsen...nicht gut..." Wie gut, dass es so großzügige Arbeitgeber gibt!

Gedichte auf den Leib geschrieben