Pferdestallliebe

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Pferdestallliebe

Andreas

Es wurde ein weiterer wilder Ritt, bei dem sich Fötzchen an Fötzchen rieb. Für Caroline und Elisabetha hatte sich der Popovoll gelohnt. Niemand würde sie auseinander bringen, wenngleich es galt, den Schein zu wahren. Eli küsste ihr erschöpfte Freundin, der sie nie die Treue versagen wollte. Caroline gab sich den liebenden Händen hin, die ihren Schmerz vergessen machten. Währenddessen genoss Emily Burton ein Glas Whiskey, das sie sich guten Gewissens gönnen konnte. Sie spürte eine seltsame Form der Zufriedenheit, die sie sich kaum erklären konnte. Emily wusste um die Schwere der Aufgabe, die vor ihr lag. Irgendwann musste sie ihrem Mann reinen Wein einschenken. Sollte ihre Tochter sich tatsächlich unter Mädchen wohler fühlen, würde es keinen anderen Weg geben. Emily hoffte auf Gregs Gefühle, die reichlich vorhanden waren. Er liebte Caro über alles, und er würde sein Mädchen niemals fallen lassen. Emily wollte ihm die Neuigkeiten schonend beibringen. Irgendwann ergab sich eine passende Gelegenheit. Die Hausherrin nippte an ihrem Tee, während die Mädchen den Gipfel erreichten. Die wehen Popos waren fast schon vergessen, als sie sich auf dem Bett wälzten. Caro dachte an ihren Vater, der nie etwas davon erfahren durfte. Ihre Lippen suchten nach Eli, um ihr einen intimen Kuss zu schenken. Elisabetha seufzte vor Glück. War dieser Augenblick nicht einen schmerzenden Hintern wert? Eli schlang ihre Beine um Caros Rücken, als wollte sie die Freundin nie mehr hergeben. Als der Abend nahte, war es an der Zeit, von einander zu lassen. Greg Burton sollte bald nachhause kommen, was die Mädchen zur Eile veranlasste. Emily atmete auf, als die beiden Damen sittsam bekleidet am Essenstisch saßen. Sie lächelte ihrem Mann zu, der einen zufriedenen Gesichtsausdruck zeigte. Es ging harmonisch zu im Hause Burton, wenn auch zwei Mädchen auf Kissen saßen. Greg übersah diesen Umstand in höflicher Weise. Es war zu dieser Zeit ja nicht ungewöhnlich, wenn eine junge Frau auf diese Weise an ihre Pflichten erinnert wurde. So verging dieser aufregende Tag auf versöhnliche Weise. Was die Zukunft noch bringen sollte, war völlig offen.

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