Ich starre das Papier vor mir auf dem Pult an, beginne zu zeichnen, doch alles was dann auf dem Papier ist, ist ihr ausgeprägtes Hinterteil, unter ihm ein schwarzer Phallus, der zur Hälfte zwischen ihren prallen Backen verschwunden zu sein scheint. Links und Rechts sind je zwei Bögen aus Tusche zu sehen, die das Auf und Ab ihres Körpers anzeigen. Ich höre ein andauerndes Stöhnen, obwohl ich alleine zu Hause bin. Sie verfolgt mich, lähmt meine Gedanken. Ich habe heute schon dreimal masturbiert und habe eine Dauererektion.
Endlich ist es abends. Das morgendliche Schauspiel hat mich noch immer in seinen Krallen und mein Glied zuckt sofort, nur, wenn ich meine Augen suchend aus dem Fenster richte. Ich nehme nun wieder meine Position gegenüber dem Fenster und meinem Fernrohr ein und warte darauf, dass es hinter dieser einen Glasfront endlich wieder hell wird.
Obwohl ich sonst immer von Fenster zu Fenster, von Glasfront zu Glasfront mit meinem Fernrohr gleite, interessiert mich heute nur die eine Wohnung. Die Szene heute Morgen hat mich fasziniert, ich will nur sie sehen, sehen wie sie ihre Lust an dem Phallus austobt. Dass er und nun auch wieder der Sessel in der Mitte des Raumes stehen, lässt mich hoffen.
Als das Licht gegenüber endlich aufflammt, drücke ich mein Auge auf die Linse. Ja, da ist sie wieder, nackt wie immer, graziös und anmutig tänzelt sie im Raum herum. Sie hält inne, betrachtet den schwarzen Phallus intensiv und nachdenklich, spielt an ihren Brustspitzen herum, benässt ihren Zeigefinger, gleitet zwischen ihre Schenkel und stimuliert sich langsam. Es wird mich verrückt machen, wenn es so weitergeht. Dann geht sie zu dem Musikschrank und hantiert mit irgendwelchen CD´s, schaltet ihn ein und nimmt neuerlich eine vorbereitete Tube zur Hand, in der sich das Gleitgel befinden dürfte und beginnt den Phallus neuerlich genussvoll einzureiben.
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