Phryne

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Phryne

Phryne

Leif Larsson

“ bat sie und verschränkte die Arme vor der Brust. „Die Nachtluft ist frisch. Schau meine Haut an, ich sehe schon aus wie eine gerupfte Gans. Lass uns lieber wieder hineingehen. Dort werden wir uns in ein warmes Liebesnest kuscheln.“ Sie schnurrte ihn an wie eine läufige Katze. „Ich verspreche es…mein kühner Brandmeister.“
„Dein Wunsch ist mir Vergewaltigung.“
Carlo erhob sich und reichte Sina die Hand, um sie aus der Liegemulde zu ziehen. Sich gegenseitig an den Hüften umfassend wateten sie zu einer zweiten Schleuse, die in die große Halle zurückführte.

Wohlig ließen sie sich wieder von dem gedämpften Licht, von der mit Feuchtigkeit geschwängerten, warmen Luft und von dem Rauschen der Wasserspiele einfangen. Engumschlungen bewegten sie sich langsam in den tieferen Teil des Beckens hinein.
„Ich liebe es, wenn Aimee und Jaguar im Wasser ihr Gewicht verlieren.“ sagte Sina, als ihnen das Wasser bis zum Hals reichte.
„Ich fürchte, ich kann dir nicht ganz folgen.“
„Meine beiden ständigen Begleiterinnen!“ klärte sie ihn auf und hüpfte leicht auf den Zehenspitzen. „Es fühlt sich wunderbar an, wenn sie schwerelos im Wasser schweben.“

„Du nennst deine Brüste Aimee und Jaguar?“ fragte er verblüfft.
„Alle Frauen sollten ihren Brüsten Namen geben.“ sagte sie überzeugt. „Ich mag es nicht, wenn sie von Titten oder Möpsen sprechen. Brüste sind wie Kinder: erst niedlich und süß, dann wachsen sie heran und führen ein selbstbewusstes Eigenleben. Sie können aufsässig oder fügsam sein. Mal kann frau ihnen jede Freiheit lassen, mal müssen sie gebändigt und versteckt werden, damit sie kein Missfallen erregen. Sie sind empfindlich, stellen ständig Ansprüche und wollen stets verwöhnt werden. Deshalb sind meine Brüste für mich kleine Persönlichkeiten, ja viel mehr als das: sie sind majestätisch, sie thronen!“
„Gegen so viel Erhabenheit komme ich leider nicht an.“ erwiderte er lakonisch.
„Unsinn!

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Gedichte auf den Leib geschrieben