Phryne

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Phryne

Phryne

Leif Larsson

„Sina…“ keuchte er, während er ihre Schultern mit Küssen bedeckte und seinen Unterleib heftig gegen ihr Hinterteil presste. Sie drehte sich unter seinem Griff und zog seinen Kopf zu sich heran. Einen Augenblick später verschmolzen ihre Lippen zu einem nicht enden wollenden, glutvollen Kuss. Erst die Atemnot zwang sie, voneinander zu lassen. Carlo hielt Sina fest umschlungen, so als fürchtete er, ihr erregender Körper könne ihm erneut entgleiten.
„Sina, ich…“
Sie legte den Zeigefinger über seine Lippen. „Sag nichts. Ich weiß, dass ich dich gequält habe. Aber ich bin so scharf auf dich, das glaubst du gar nicht. Komm!“
Sie nahm ihn bei der Hand und führte ihn ein paar Stufen zu einem besonders großen Whirlpool hinunter, der sich neben der großen Freitreppe wie ein kleiner, schneeweißer Hafen in den geschwungenen Beckenrand einfügte. Er wurde von drei kurzstämmigen Palmen beschirmt, unter deren Wedeln eine weitere, sinnliche Venus-Figur aufgestellt war. In der Mitte des Pools befand sich eine Art griechischer Säulenstumpf, der gerade bis zur Wasseroberfläche aufragte. Carlo hatte bei seinen früheren Besuchen gesehen, dass die Badegäste, die den Pool benutzten, ihre Getränke darauf abzustellen pflegten.

Sina streckte sich bäuchlings auf der weißen Kunststoffoberfläche des Säulenstumpfes aus und spreizte einladend die Beine. Mit den Händen stützte sie sich am Rand der gegenüberliegenden Sitzmulde ab. Aufmunternd lächelte sie ihn über die Schulter hinweg an.
„Genieße es, Liebster.“
Gebannt und begierig sah er auf den Tisch hinab, den seine Gastgeberin für ihn so liebevoll bereitet hatte. Wie eine Priesterin der Ischtar im alten Babylon bot sie sich ihm zum gemeinsamen Opfer für die Liebesgöttin dar. Langsam näherte er sich der aufreizend daliegenden Gespielin und kniete sich nieder. Seine Knie fanden auf der vorspringenden Säulenbasis festen Halt.

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Gedichte auf den Leib geschrieben