Phryne

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Phryne

Phryne

Leif Larsson

Tief und fest steckte sein Speer bis zum Heft in ihrer feuchtwarmen Scheide. Bereits beim ersten Zurückziehen seiner Rute spürte Carlo, dass er seine Ladung nicht mehr lange würde zurückhalten können. Sina hatte die Reizung seines Begattungsorgans zu sehr vorangetrieben, als dass es weiteren Stimulationen länger widerstehen konnte. Er fühlte, wie ihm die Kontrolle entglitt. Das sanfte Gleiten verwandelte sich zusehends in ein Stoßen. Er gebärdete sich so rasend, dass sein aufs Äußerste gereizter Kolben mehr als einmal aus ihrem gut geschmierten Zylinder zu flutschen drohte. Dann entzündete sich an seiner Speerspitze jener wollüstige Funke, der die Lunte zum Pulverfass der Ekstase in Brand setzte. Vier- oder fünfmal schoss der Wonneextrakt aus seiner Haubitze, ehe Carlo ermattet und mit zitternden Knien auf Sina niedersank.

„Carlo? Carlo, kannst du…bitte, du wirst mir zu schwer.“
Wie durch Watte nahm er Sinas Rufe wahr. Eine Entschuldigung murmelnd richtete er sich schwerfällig auf, zog sich aus ihr zurück und ließ sich mit einem Seufzer in die Sitzmulde fallen. Sina setzte sich ihm gegenüber auf den Säulenstumpf, wobei sie eine Hand zwischen ihre Beine presste.
„Wie war ich?“ Sie stellte die lapidare Frage, mit der sich eigentlich eitle Liebhaber ihrer unübertrefflichen Verführungskünste versichern wollen.
„Wie Venus in persona.“ lachte er und deutete auf die Statue der Göttin, die wie ihre Schwester in der Grotte hüllenlos dargestellt war.
„Ich hoffe, die Belohnung war nach deinem Geschmack und du hast sie ausgekostet.“
„Bis zum letzten Tropfen! Du hast es ja gemerkt: ich bin gekommen wie ein geölter Blitz. Sicher war es dir zu schnell…“
„Mach dir deshalb keine Sorgen. Ich habe es ebenfalls genossen. Und ich werde auch noch weiter auf meine Kosten kommen.“ erwiderte sie vieldeutig und erhob sich schmunzelnd. „Aber zuvor musst du mich einen Augenblick entschuldigen.

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